Stärkung der Krebs- und Schlaganfalltherapie

Aber auch Schlaganfall-Patienten profitieren von der neuen Technik. „Unser Institut für Radiologie und Neuroradiologie ist nun so ausgestattet ist, dass zwei Schlaganfallpatienten gleichzeitig behandelt werden können. So gewinnen wir wertvolle Zeit“, hebt PD Dr. Christoph Mönninghoff, Leitender Oberarzt des Instituts, hervor. Dank der modernen Technologie können komplexe Gefäßerkrankungen in Gehirn und Rückenmark zudem noch schneller und zielgerichteter behandelt werden.

Zielgerichtete Therapie bei Leberkrebs
„Artis Q“ erlaubt mit dem so genannten Cone beam CT (CBCT) eine ähnliche Dar-stellung der Leber wie ein Computertomograph (CT), aber mit noch höherer diagnostischer Genauigkeit. „Um Leberkrebs und das Ausmaß seiner Ausbreitung aufzuspüren, ist diese Technologie fast so genau wie ein Magnet-Resonanz-Tomograph und erleichtert uns damit eine effektive und zielgerichtete Therapie“, erklärt Prof. Dr. Jens Theysohn, Oberarzt des Instituts. Außerdem kann eine zuvor angefertigte CT- oder MRT-Aufnahme während der Untersuchung mit dem aktuell zu sehenden Angiographiebild überlagert werden, so dass der Tumor und das tumorversorgende Gefäß genau im Körper des Patienten geortet werden kann. Ein großer Vorteil für Patienten, Ärzte und medizinisches Fachpersonal kommt noch hinzu: Dank der neuen Röntgenröhre können selbst kleinere Gefäße mit einer sehr niedrigen Strahlendosis dargestellt werden.

Nähere Informationen:
Prof. Dr. Jens Theysohn
Oberarzt des Instituts für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie
Tel.: 0201/723 – 84536
jens.theysohn@uk-essen.de

Pressekontakt:
Kristina Gronwald
Stellv. Pressesprecherin
Marketing und Kommunikation
Tel.: 0201/723-3683
kristina.gronwald@uk-essen.de
www.uk-essen.de
www.facebook.com/ukessen
www.twitter.com/UniklinikEssen

Über die Essener Universitätsmedizin
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen Jahr (2016) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Genetik.

Scroll to Top