Spurenstoffe im Wasserkreislauf

Zusammen mit Veolia Environnement aus Paris organisiert das Kompetenzzentrum Wasser Berlin am 10.2.2010 in Berlin eine internationale Konferenz zu "hormonaktiven Substanzen und Arzneimittelwirkstoffen im Wasserkreislauf".
Die Konferenz hat das Ziel, nach mittlerweile 20 Jahren internationaler Forschung eine Bestandsaufnahme zu liefern.
Welche Risiken lassen sich derzeit für Gewässerorganismen und den Menschen darstellen? Welche technischen Lösungen oder Vermeidungsstrategien sind schon verfügbar oder werden gerade entwickelt, um die Emission von solchen Spurenstoffen in die Umwelt zu vermeiden? Was sagen die Gesetzgeber zu diesem Thema?
Bis heute lässt sich immer noch schwer einschätzen, ob und welche Risiken von diesen in sehr niedrigen Konzentrationen auftretenden meist nicht toxischen Stoffen tatsächlich auf Umwelt und Mensch ausgehen. Im Rahmen der Konferenz werden Wasserfachleute genau solche Fragen aufgreifen und technische Lösungen der weitergehenden Abwasserbehandlung und Trinkwasseraufbereitung diskutieren.
Von 16:30 – 17:30 Uhr wird der Wissenschaftsjournalist Ingolf Baur in einer Podiumsdiskussion zusammen mit Vertretern des Umweltbundesamts, dem Europäischen Wasser- und Abwasserverband EUREAU sowie Wasserwissenschaftlern einen Ausblick hinsichtlich zu erwartender gesetzlicher Vorgaben und weiteren Forschungsbedarf entwickeln.

Medien sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Kompetente Gesprächspartner vermitteln wir gerne.

Die gemeinnützige GmbH Kompetenzzentrum Wasser Berlin ist eine Wasserforschungseinrichtung, die mehrheitlich vom Dienstleistungsunternehmen Veolia Wasser gemeinsam mit den Berliner Wasserbetrieben und der TSB Technologiestiftung Berlin getragen wird. Veolia Wasser gehört zu dem internationalen Umweltdienstleister Veolia Environnement und ist als privatwirtschaftlicher Partner an den Berliner Wasserbetrieben beteiligt.
(idw, 02/2010)

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