Sprungbrett in den Arbeitsmarkt

(djd). Immer mehr Menschen haben in Deutschland Arbeit, fast 42 Millionen waren es 2013 – ein neuer Rekordwert. Die erstaunlichen Zahlen gehen maßgeblich auf die Zunahme flexibler Beschäftigungsverhältnisse zurück. Das ergab die aktuelle Studie „Flexible Arbeitswelten“ des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der renommierten Bertelsmann Stiftung. Überraschend: Die Zunahme sogenannter atypischer Beschäftigungsverhältnisse wie etwa Teilzeitjobs oder Zeitarbeit geht keineswegs zulasten von regulären Jobs. Durch die stärkere Verbreitung flexibler Arbeitsformen sei der deutsche Arbeitsmarkt flexibler und damit aufnahmefähiger geworden, heißt es in der Studie.

Flexible Beschäftigungsmodelle werden immer beliebter

„Zahlreiche Beschäftigte bevorzugen sogar ganz gezielt neue, abwechslungsreiche Beschäftigungsmodelle. Sie sind mobil und möchten Berufserfahrungen in verschiedenen Branchen sammeln“, betont Dr. Timm Eifler, Vorsitzender der Gütegemeinschaft Personaldienstleistungen e.V., einem Zusammenschluss von Branchenunternehmen. Die flexible Form der Beschäftigung sei vor allem aber auch eine sehr gute Chance zur beruflichen Neuorientierung und bilde oftmals ein Sprungbrett in den Arbeitsmarkt. „Zeitarbeit bringt sowohl hochqualifizierte als auch gering oder nichtqualifizierte Menschen in Beschäftigung und eröffnet ihnen ganz neue Perspektiven“, so Dr. Eifler. Zeitarbeit sei in vielen Fällen etwa auch der direkteste Weg, um in einem der großen deutschen Konzerne Berufserfahrungen zu sammeln. „Eine solche Station wertet den Lebenslauf erheblich auf und verbessert unter Umständen die Karrierechancen deutlich.“

Über Personaldienstleister gut informieren

Zeitarbeit ufert der IZA-Studie zufolge also nicht aus und verdrängt vor allem auch keine Stammbelegschaften. „Sie ist mittlerweile eine feste Konstante im Arbeitsmarkt und aus der heutigen Berufswelt nicht mehr wegzudenken“, betont Dr. Timm Eifler. Bei der Suche nach einem guten Personaldienstleister sollten Bewerber allerdings durchaus wählerisch sein. „Im Internet kann man sich über das Zeitarbeitsunternehmen informieren. In welchem Verband ist es organisiert? Welche Leistungen für die Arbeitnehmer gibt es? Welcher Tarifvertrag wird angewendet?“ Solide Zeitarbeitsfirmen wie die Mitgliedsunternehmen der Gütegemeinschaft würden ihren Mitarbeitern übertarifliche Zulagen, Weiterbildungsangebote, Entwicklungschancen sowie eine faire und offene Behandlung im Arbeitsalltag bieten. Mehr Informationen gibt es unter http://www.guetegemeinschaft-personaldienstleistungen.de.

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