Sportlich aktiv im Naturpark Zittauer Gebirge

(djd). Ein glitzernder See am Fuße des Zittauer Gebirges, bizarre Sandsteinfelsen, vulkanische Kuppen, grenzüberschreitende Rad- und Wanderwege: Die Ferienregion Naturpark Zittauer Gebirge bietet viel Abwechslung und faszinierende Aussichten für große und kleine Aktivurlauber. Auch Spitzensportler aus aller Welt haben das malerische Mittelgebirge im Dreiländereck zu Schlesien und Böhmen für sich entdeckt. So reisen Triathleten alljährlich zur „O-SEE-Challenge“ an den Olbersdorfer See. Und eine internationale Jury hat die pittoreske 25.000-Einwohner-Stadt Zittau jüngst zur „Europäischen Stadt des Sports 2014“ gekürt.

Cross-Triathlon in Olbersdorf

Normalerweise geht es am Sandstrand des 60 Hektar großen Olbersdorfer Sees erholsam zu. Man genießt die Sonne, schwimmt, surft, spielt Beachvolleyball oder grillt auf dem nahe gelegenen Campingplatz. Doch am 16. und 17. August 2014 werden sich alle Augen auf Extremsportler richten: Zuerst kämpft die Cross-Triathlon-Elite im Rahmen der „ITU Cross Triathlon World Championships“ um den Weltmeistertitel (http://www.itu-wm-2014.de). Einen Tag später stürzen sich Hunderte Teilnehmer der „O-SEE-Challenge“ in die Fluten (http://www.o-see-challenge.de).

Zu romantischen Zielen wandern

Wer es etwas gemächlicher mag: Olbersdorf ist auch ein idealer Ausgangspunkt für geruhsame oder anspruchsvolle Wanderungen. Man startet auf gut markierten Wegen zum Berg Töpfer mit seinen markanten Felsgebilden, zur romantischen Burg- und Klosteranlage Oybin, zu alten Mühlsteinbrüchen oder den Aussichtsbergen Lausche und Hochwald. Der „Zittauer Gebirgslauf und Wandertreff“ ab Olbersdorf ist Ende April eine feste Größe in vielen Terminkalendern. Zum Programm gehört auch das Angebot „Drei Tage – drei Länder – drei Wanderungen“, mit Ausflügen nach Tschechien und Polen (http://www.zittauer-gebirgslauf.de). Ein schönes Raderlebnis bietet die Tour von Olbersdorf nach Bertsdorf-Hörnitz. Als Preisträger zahlreicher Dorfauszeichnungen überrascht Bertsdorf-Hörnitz mit einem einzigartigen Ensemble regionaltypischer Umgebindehäuser und dem östlichsten Schlosshotel Deutschlands.

Schönheiten am Oder-Neiße-Radweg

Bilderbuchlandschaft – wenn Urlauber vom Oder-Neiße-Radweg berichten, fällt der Begriff regelmäßig. Besonders begeistert das Teilstück von Zittau über Görlitz bis nach Bad Muskau. Tipp: In Hirschfelde-Rosenthal sollte man vom Rad steigen und das wildromantische Flusstal bis Kloster St. Marienthal mit dem Paddelboot erkunden. Ein längerer Abstecher in die historischen Städte Zittau und Görlitz ist für Kulturfreunde ein Muss.

Gartenkunst im Muskauer Park

In Bad Muskau ließ Hermann Fürst von Pückler-Muskau einst einen 830 Hektar großen Landschaftspark errichten – einen der schönsten Europas. Heute zählt der Muskauer Park zum Unesco-Welterbe. Erkunden lässt er sich per Rad, mit dem Boot oder, wie vom lebenslustigen Fürsten empfohlen, auf einer Kutschfahrt. Ein Teil des Parks erstreckt sich jenseits der Neiße auf polnischem Gebiet. Vom Turm des Neuen Schlosses hat man eine herrliche Sicht auf die Anlage. Weitere Informationen gibt es unter http://www.zittauer-gebirge.com und http://www.oderneisse-radweg.de.

Das Reiseziel in Kürze

Mehr als ein Geheimtipp

(djd). Für sportlich Aktive birgt die Ferienregion Naturpark Zittauer Gebirge mehr als einen Geheimtipp: Jüngst hat eine internationale Jury die Kreisstadt Zittau zur „Europäischen Stadt des Sports 2014“ gekürt. Am Olbersdorfer See finden am 16. August 2014 Weltmeisterschaften im Cross-Triathlon statt. Der Oder-Neiße-Radweg gilt laut einer ADFC-Studie als einer der beliebtesten Fernradwege Deutschlands. Eines seiner schönsten Teilstücke führt von Zittau über Ostritz und Görlitz bis nach Bad Muskau mit seinem 830 Hektar großen Landschaftspark. Kulturfreunde sollten unbedingt genug Zeit für die bildschönen historischen Städte Zittau und Görlitz einplanen. Alle Informationen gibt es unter http://www.zittauer-gebirge.com oder unter Telefon 03583-752139.

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