Sport oder Skalpell? Wie die Deutschen über Anti-Aging denken

(mpt-625). Um den natürlichen Alterungsprozess aufzuhalten, legen sich immer mehr Bundesbürger freiwillig unters Messer. Allein im Jahr 2011 haben sich Schätzungen zufolge rund 500.000 Menschen für einen operativen Eingriff entschieden, um danach vermeintlich besser auszusehen. Botox-Behandlungen sind in dieser Zahl übrigens nicht inbegriffen. Die breite Mehrheit der Bundesbürgern steht dem „Anti-Aging per Skalpell“ allerdings eher skeptisch gegenüber, wie eine TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen (https://ergodirekt.de/de.html) nun bestätigt.

Wenige setzen auf Schönheitsoperationen

Die Frage, welche Mittel gegen die natürliche Alterung von Körper und Gesicht für sie infrage kämen, beantworteten 67 Prozent der Befragten mit „Alternativen aus der Natur“ und 88 Prozent mit „Sport“. Gerade mal sieben Prozent ziehen in Erwägung, ihre Falten unterspritzen zu lassen und nur vier Prozent zeigten sich offen für eine Schönheitsoperation. Möchte man jenseits der 50 etwas für die eigene Fitness tun, so empfiehlt beispielsweise Dr. Sven A. Clausen vom Personal-Trainer-Netzwerk „Sport für Hanseaten“ gezielte, individuelle und wiederkehrende sportliche Belastungsreize: „Hierzu sind mindestens zwei Trainingseinheiten pro Woche à 30 bis 45 Minuten nötig.“

Krankenkassen übernehmen Heilpraktiker-Kosten nicht

Wenn sich trotz sportlicher Aktivität die ersten altersbedingten „Wehwehchen“ einstellen, würden viele Bundesbürger zunächst gerne auf sanfte Behandlungsformen wie die Naturheilkunde setzen. Allerdings werden Besuche beim Heilpraktiker und die entsprechenden Arzneien in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Eine private Zusatzversicherung kann daher eine sinnvolle Option sein. Bei der privaten Heilpraktiker-Zusatzversicherung der Ergo Direkt Versicherungen beispielsweise werden bis zu 50 Prozent der Kosten beziehungsweise maximal 500 Euro für ambulante Heilbehandlungen durch Ärzte für Naturheilverfahren und Heilpraktiker übernommen – vorausgesetzt, die Behandlungen sind im sogenannten „Hufeland“-Leistungsverzeichnis aufgeführt.

Scroll to Top