Spiegel-Autor Stefan Berg liest aus seinem Buch „Zitterpartie“

„Die Diagnose, die ihm die Ärzte präsentieren, ist eindeutig: Morbus Parkinson. Nun zittert nicht nur die Hand, jetzt verschwinden auch die Gedanken und Erinnerungen“, so steht es auf der Rückseite des Buches „Zitterpartie“ von Stefan Berg. 2008 bekam der Spiegel-Autor und Familienvater diese erschütternde Diagnose. In seinem Buch beschreibt er mit klaren Worten, was „unheilbar“ bedeutet, was es heißt, wenn ein Begriff, der immer nach irgendwann klang, zum „heute“ wird.
Der 1964 geborene Berg ist nicht mehr Herr der Lage, sein Körper folgt einer eigenen Dynamik. Mit einem ihm eigenen Humor beschreibt er seine Gedanken und Erlebnisse nach der Diagnose.

Diese Lesung gehört zum Begleitprogramm der Fotoausstellung „Ein Kind entsteht“ von Lennart Nilsson, in dem Wissenschaft und unbekannte Welten, Kunst und Wissenschaftsfotografie erkundet werden.
Die Fotos sind vom 10. September bis 30. November 2012 von Montag bis Freitag, 8.00 bis 18.00 Uhr, im DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden (Fetscherstraße 105, 01307 Dresden) kostenlos zu sehen.

1965 wurden Lennart Nilssons Fotografien von der Entwicklung eines Kindes im Mutterleib im Life Magazine erstmals publiziert und sorgten für eine Sensation. Nun sind 30 der bahnbrechenden Aufnahmen, eine Leihgabe des Stockholmer Fotografiska Museet, für drei Monate während der Öffnungszeiten kostenlos im CRTD-Neubau zu sehen. Mit seiner Fotoserie „Ein Kind entsteht“ hat Lennart Nilsson eine einmalige optische Reise zum Beginn des menschlichen Lebens geschaffen. Auf dem Gebiet der medizinischen Forschung und Wissenschaftsfotografie ist der schwedische Fotograf Nilsson ein Pionier: Es war ihm gelungen, die Entwicklung des menschlichen Embryos im Mutterleib zu dokumentieren – mit den damals modernsten optischen Technologien. Kleinste Details – millionenfach vergrößert – machen die eigentlich alltägliche zugleich zu einer fantastischen Entwicklung eines Kindes aus zwei Eizellen.

Ermöglicht wurde die Ausstellung im CRTD durch Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung und der Hertie-Stiftung. Die schwedische Botschaft vermittelte die Ausstellung an das CRTD.

Pressekontakt
Birte Urban-Eicheler
Pressesprecherin DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster an der TU Dresden
Tel.: 0351/ 458-82065
E-Mail: birte.urban@crt-dresden.de
http://www.crt-dresden.de

Das 2006 gegründete Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität konnte sich in der dritten Runde der Exzellenzinitiative erneut als Exzellenzcluster und DFG-Forschungszentrum durchsetzen. Ziel des CRTD ist es, das Selbstheilungspotential des Körpers zu erforschen und völlig neuartige, regenerative Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln. Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums konzentrieren sich auf Hämatologie und Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen sowie Knochen- und Knorpelersatz. Zurzeit arbeiten sechs Professoren und neun Forschungsgruppenleiter am CRTD, die in einem interdisziplinären Netzwerk von über 90 Mitgliedern sieben verschiedener Institutionen Dresdens eingebunden sind. Zusätzlich unterstützen 18 Partner aus der Wirtschaft das Netzwerk. Dabei erlauben die Synergien im Netzwerk eine schnelle Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen.

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