Spezialisten auf Zeit finden

(djd). Die Fachkraft, das unbekannte Wesen: Schon heute tun sich viele deutsche Unternehmen schwer damit, hochtechnologische Aufgaben, etwa im IT-Bereich, passend zu besetzen. Ein Trend, der sich in den kommenden Jahren deutlich verschärfen dürfte. Einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge könnte sich die Fachkräftelücke bis zum Jahr 2020 für alle Branchen insgesamt auf bis zu 1,4 Millionen Mitarbeiter erhöhen. Viele Firmen gehen daher bereits heute neue Wege, um sich das benötigte Fachwissen ins Haus zu holen, zum Beispiel über Projektbörsen im Internet.

Mittelständler konkurrieren mit Konzernen

Fachleute mit hoher Qualifikation können sich bereits heute in manchen Branchen den Arbeitgeber frei auswählen. Gerade der Bedarf in technischen Berufen, im sogenannten MINT-Bereich, ist hoch und wird weiter wachsen. „Im Nachteil sind hier insbesondere mittelständische Unternehmen, die etwa mit Großkonzernen beim Werben um qualifizierte Fachkräfte nicht immer mithalten können“, betont Martin Blömer, Wirtschaftsfachmann beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Doch nicht jeder IT- oder Engineering-Spezialist suche zwingend eine Festanstellung, es gibt eine hohe Anzahl an selbstständigen Fachleuten – eine Alternative für Mittelständler.

Kosten transparent kalkulieren

Gerade wenn es um zeitlich befristete Projekte geht, für die eigene Ressourcen nicht ausreichen, oder das Spezialwissen fehlt, finden Firmen auf Projektbörsen wie etwa http://www.gulp.de die passenden Spezialisten. Rund 85.000 eingetragene IT-Experten, davon 16.000 mit dem Schwerpunkt Engineering, können die verschiedensten Anforderungen der Wirtschaft abdecken. Für die Selbstständigen verbinden sich damit attraktive Karriere- und Verdienstchancen – sowie immer neue Herausforderungen. Damit beide Seiten mit dieser Form der Projektarbeit zufrieden sind, sorgt etwa der Stundensatzkalkulator für Klarheit im Preisdschungel des Projektmarkts. Unternehmen können so vorab bereits grob berechnen, welche Kosten zu erwarten sind, Freiberufler erhalten einen Richtwert zu ihrem durchschnittlichen Honorar.

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