Sparsamer Resteverwerter

(djd). Heizen mit Holz aus heimischen Wäldern ist eine sinnvolle Alternative zur Verbrennung der wertvollen und knapper werdenden Rohstoffe Erdöl und Erdgas. Nicht nur Stückholz und Pellets kommen dafür in Frage, sondern auch sogenannte Hackschnitzel. Das sind aus zum Beispiel Ästen, Wipfeln oder Sägewerkabfällen gehackte Holzreste. Ähnlich wie Pellets wird Hackgut von einem Lagerraum oder Bunker mit sogenannten Austragsystemen (wie zum Beispiel einem Federblattrührwerk) zum Kessel befördert.

Hohe Energieausnutzung, niedrige Emissionen

Hackschnitzel sind deutlich preiswerter als fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas. Moderne Hackgutanlagen wie die „T4“-Serie des Biomassespezialisten Fröling erreichen bei der Verbrennung hohe Wirkungsgrade von bis zu 94 Prozent. Für den Nutzer heißt dies, dass der Brennstoff optimal ausgenutzt und effizient verwertet wird – und für die Umwelt bedeutet die gründliche Verbrennung weniger Belastung. So liegen die Schadstoffemissionen der neuen Baureihe weit unter den aktuellen gesetzlichen Vorgaben und erfüllen bereits heute die Werte, die für die Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) 2015 geplant sind.

Bis nächsten Frühling günstiger zur Hackgutanlage

Der Betrieb der Hackschnitzelanlagen ist komfortabel. Die Zuführung der Hackschnitzel erfolgt vollautomatisch, genau wie die Austragung der Asche aus dem Brennerraum. Die Kesselregelung informiert den Nutzer, wenn die Aschebox voll ist und geleert werden muss. Eine Kesselbedienung mit Touchdisplay macht die Steuerung der Hackgutanlage besonders komfortabel und nutzerfreundlich. Mit Leistungen ab 24 Kilowatt eignen sich die Hackgutanlagen für normale Einfamilienhäuser. Für größere Wohneinheiten gibt es Anlagen mit bis zu 110 Kilowatt, die durch Kaskadenschaltung sogar auf bis zu 440 Kilowatt ausgebaut werden können.

Scroll to Top