Sparen für den Nachwuchs

(djd). Für 59 Prozent der Sparer in Deutschland steht bei der Geldanlage die finanzielle Sicherheit der Familie an oberster Stelle. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als noch Anfang 2012 – so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Fondsgesellschaft Union Investment. Nicht zuletzt aufgrund der momentanen Unsicherheit an den Finanzmärkten ist vielen besonders wichtig, die Ausbildung ihrer Kinder sicherzustellen.

Konkrete Ziele setzen

Vor der Geldanlage sollten Eltern und Angehörige den genauen Zweck planen, denn ein Studium verlangt einen höheren Finanzierungsaufwand als etwa der Führerschein. Daniel Günnewig, Geschäftsführer bei Union Investment, rät außerdem dazu, einen Spielraum einzukalkulieren: „Gerade bei längerfristigen Investments sollte auch eine Preissteigerung berücksichtigt werden.“ Dafür eignen sich Investmentfonds, die einen langen Anlagehorizont haben und einen attraktiven Wertzuwachs erzielen können, etwa mit weltweiten Aktien. Wem eine reine Aktienanlage zu riskant ist, sollte Fonds wählen, die auch in Anleihen investieren und so die Gefahr von Kursschwankungen reduzieren. Nach neuen Berechnungen brachten Mischfonds in den letzten 20 Jahren im Schnitt 3,5 Prozent jährlich. Über 35 Jahre legten sie sogar um 6,3 Prozent pro Jahr zu. Im Vergleich dazu werden die Zinsen von Bundesanleihen oder Tagesgeldkonten derzeit von der Inflation „aufgefressen“ und sorgen damit langfristig für einen Wertverlust.

Früh anfangen

Wer für den Nachwuchs sparen will und nicht auf einen Schlag eine größere Summe anlegen kann, sollten einen Fondssparplan mit regelmäßigen Beiträgen – meist ab 50 Euro pro Monat – nutzen. „Je früher der Sparplan beginnt, desto besser“, betont Daniel Günnewig. Dafür sorgen der Zinseszins und der sogenannte Durchschnittskosteneffekt. Einmalige Einzahlungen, etwa bei Geburtstagen, vergrößern das spätere Vermögen weiter. Mit der Geldanlage für die Kinder können Sparer bei Union Investment im Übrigen auch ein gutes Werk tun. Denn pro abgeschlossenem Nachwuchs-Sparplan spendet die Fondsgesellschaft 20 Euro an die SOS-Kinderdörfer.

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