Sparen – aber auf nichts verzichten

(djd). Sparen soll Spaß machen: Auf diese Kurzformel lässt sich eine aktuelle, repräsentative Studie bringen, für die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Mobilfunkdiscounters http://www.blau.de über 1.700 Bundesbürger befragt hat. Demnach achten die Verbraucher bei ihren täglichen Ausgaben zwar darauf, wo sich der Rotstift ansetzen lässt – die Mehrheit von 51 Prozent will sich dabei aber nicht einschränken. „Die Deutschen sparen nicht um jeden Preis und möchten dafür keine großen Opfer bringen“, kommentiert Allensbach-Studienleiter Michael Sommer.

Die Folge dieser Einstellung: Viele leicht umsetzbare Einsparmöglichkeiten, beispielsweise beim mobilen Telefonieren, bleiben ungenutzt. So sind Spartricks und Tipps rund um Telefon, mobiles Internet & Co. zwar bekannt, werden aber nicht konsequent befolgt. Ein Beispiel aus der Allensbach-Studie: 48 Prozent finden es nützlich, Handy-Tarife zu vergleichen, aber nur 22 Prozent tun dies tatsächlich. 43 Prozent der Bundesbürger glauben, mit Flatrates sparen zu können, doch nur 22 Prozent haben eines der Paket-Angebote auch gebucht.

Fast jeder Zweite nutzt Prepaid-Angebote

Eine Ausnahme bilden die Prepaid- und Discount-Tarife. Fast jeder Zweite hält diese für günstig und 45 Prozent haben tatsächlich einen entsprechenden Anbieter gewählt. „Wir freuen uns darüber, dass Discounttarife als sinnvolle Alternative zu teureren Mobilfunkverträgen bekannt sind. Allerdings zeigen die Ergebnisse auch, dass den Verbrauchern noch gar nicht alle Sparmöglichkeiten geläufig sind – von Flatrates bis hin zum Kostenschutz, bei dem sich der Tarif ab einer bestimmten monatlichen Kostengrenze automatisch in eine Full Flat verwandelt“, sagt Mobilfunk-Experte Steven Hofman, Geschäftsführer der blau Mobilfunk GmbH.

Jüngere Handy-Nutzer sparen schlauer

Wie man beim Handy sparen kann, ohne sich einschränken zu müssen, wissen insbesondere jüngere Handynutzer sehr gut. Bei den unter 30-Jährigen halten es überdurchschnittlich viele Befragte für sinnvoll, Flatrates zu buchen oder im Vorfeld Tarife zu vergleichen. Die Studie zeigt zudem, dass diese Sparstrategien längst nicht bei allen Deutschen verbreitet sind. So dominiert insbesondere bei den älteren Handynutzern noch die Ansicht, am besten zu sparen, indem sie nur bei wichtigen Telefonaten zum Handy greifen (73 Prozent) oder die Gespräche möglichst kurz halten (59 Prozent) – in Zeiten von Flatrates eine unnötige Hektik.

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