Soziale Arbeit durch zwei neue Professuren verstärkt

Am 12. Januar 2011 fanden im Rahmen einer akademischen Feier die Antrittsvorlesungen von Prof.’in Dr. Nina Oelkers und Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla statt. Die Vizepräsidentin für Lehre und Studium, Dr. Marion Rieken, überbrachte die Grußworte des Präsidiums. Anschließend hielt der Direktor des
Instituts für Soziale Arbeit, Bildungs- und Sportwissenschaften (ISBS), Prof. Dr. Martin Schweer, die Laudationes und würdigte die hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen von Oelkers und Sabla im Bereich der deutschsprachigen und internationalen Forschung in der Sozialen Arbeit.
Prof.’in Dr. Nina Oelkers referierte zu der Fragestellung „Devianz und Soziale Arbeit: Neujustierung von Erziehung und Strafe?“ und stellte damit die Frage nach einer zunehmenden Strafbereitschaft in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, auch in der Praxis sozialer Dienstleistungen und
Sozialer Arbeit. Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla hielt seinen Vortrag zu „Gender und Soziale Arbeit: Qualifiziert qua Geschlecht?“. Ausgehend von der aktuellen Debatte um mehr Erzieher in Kindertagesstätten diskutierte er in seinem Vortrag aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven die Bedeutung der Kategorie „Geschlecht“ im Kontext der Professionalisierung Sozialer Arbeit.
Professorin Oelkers besetzt seit dem Sommersemester 2009 die Professur für Soziale Arbeit am ISBS. Professor Sabla wurde im Wintersemester 2010/2011 als Juniorprofessor mit der Denomination „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Gender“ an die Universität Vechta berufen. Zu den Antrittsvorlesungen kamen rund 60 Gäste, darunter Kolleginnen und Kollegen des ISBS sowie anderer Institute, Studierende und weitere Gäste aus dem akademischen und privaten Umfeld der Vortragenden. Ein Sektempfang im Foyer der Aula rundete die gelungenen Antrittsvorlesungen ab.

Scroll to Top