Sonnige Grüße vom Strand

(djd). Kurz die Familie informieren, dass man sicher am Urlaubsziel gelandet ist. Oder ein cooles Foto von der Strandparty auf Facebook posten. Auch in den schönsten Wochen des Jahres sind Handy und Smartphone für viele ein fester Begleiter. Doch Vorsicht: Eine unbedachte Nutzung kann bei der nächsten Rechnung zu bösen Überraschungen führen – das gilt insbesondere für das mobile Surfen sowie bei Fernreisen außerhalb der Europäischen Union. So viel telefonieren und surfen, wie man möchte: Die praktische Flatrate, die bei der Handy-Nutzung in Deutschland monatlich feste Kosten garantiert, gilt im Ausland natürlich nicht. Zwar hat die Europäische Union Höchstpreise festgelegt, doch diese Roaming-Kosten kommen zur monatlichen Pauschalsumme noch dazu.

Preisgrenzen in der EU

So darf ein Anruf aus der EU nach Deutschland ab 1. Juli 2013 maximal 24 Cent netto pro Minute kosten. Wer ein Gespräch am Urlaubsort annimmt, zahlt dafür netto maximal 7 Cent pro Minute. „Nicht zu vergessen die gute alte SMS: Diese ist die einfachste und eine besonders kostengünstige Art, um mit den Lieben daheim in Kontakt zu bleiben“, lautet der Tipp von Hartmut Herrmann, CEO von yourfone.de. Denn eine SMS zu schreiben, ist allemal günstiger – und obendrein deutlich schneller – als eine Ansichtskarte zu verschicken: Für den Gruß über das Handy werden innerhalb der EU maximal 8 Cent netto berechnet, das Empfangen ist kostenfrei.

Mobil im Internet

Mit dem Siegeszug der Smartphones ist das mobile Surfen für viele alltäglich geworden. Auch im Ausland möchte man eben schnell mal E-Mails abrufen oder den Status bei Facebook aktualisieren. Dabei dürfen im EU-Ausland ab 1. Juli 2013 pro verbrauchtem Megabyte (MB) an Daten maximal 45 Cent netto fällig werden. Zusätzlich gibt es eine Kostenobergrenze für das Internetsurfen von 50 Euro. Wird die Summe in Kürze erreicht, erhält der Nutzer eine Kurzmitteilung oder E-Mail – nur wenn er dies ausdrücklich bestätigt, wird die 50-Euro-Grenze für ihn aufgehoben. Preislich interessant sind zudem Roaming-Pakete und spezielle Optionen für die Handy-Nutzung im Ausland, die bei vielen Anbietern erhältlich sind.

„Vor allem Smartphone-Besitzer, die zuhause das Gerät intensiv nutzen, sollten darauf achten, dass sie im Ausland nicht versehentlich große Datenmengen verursachen“, sagt Hartmut Herrmann, CEO von yourfone.de. Das Datenroaming sollte man in diesen Fällen ebenso deaktivieren wie automatische Software-Updates oder eine automatische E-Mail- und Kalender-Synchronisation.

Schutz vor Langfingern

Ein weiterer Tipp von Hartmut Herrmann betrifft den Schutz der eigenen Daten. „Smartphones sind eine beliebte Diebesbeute, hierzulande ebenso wie im Ausland. Daher sollte man trotz ausgelassener Urlaubsstimmung gut auf Taschendiebe achten.“ Und für den Fall der Fälle ist es hilfreich, die Nummer des eigenen Mobilfunkanbieters parat zu haben, um nach einem Diebstahl direkt die Telefonkarte sperren zu lassen. Damit Langfinger keinen Zugriff auf die privaten Daten haben, sollte man zudem die Entsperrschutz am eigenen Smartphone nutzen.

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