Sonderveranstaltung zur Ebola-Epidemie: „Das Wichtigste ist der Kampf gegen Ebola“

Die Botschafterin der Republik Liberia in Deutschland, Ethel Davis, betonte darüber hinaus die sozialen und ökonomischen Folgen der Krise. Und Florian Westphal, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen e.V. (MSF) erklärte: „Wir haben keine Zeit mehr, um zu reden oder zu überlegen.“

Mit der „Berlin Declaration on Ebola“ steht ein Handlungsaufruf im Kampf gegen Ebola online bereit, veröffentlicht vom World Health Summit und seinem akademischen Netzwerk, der M8 Alliance: http://bit.ly/Ebola-Declaration

In einem sind sich alle Experten einig: Aus der jetzigen Situation müssen Lehren für die Zukunft gezogen werden.

Ein weiteres zentrales Thema des Tages: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. So ist die Versorgung mit sauberem Wasser ein großes Problem. Uschi Eid, Afrika-Expertin und stellvertretende Vorsitzende des Beraterkreises für Wasser und Sanitäre Grundversorgung der Vereinten Nationen, betonte in ihrer Rede, dass die unzureichende Versorgung mit sauberem Wasser für 1,8 Milliarden Menschen eine konstante Ursache für Erkrankungen sei: „Die Gefährdung durch verunreinigtes Wasser wird sich durch Hochwasser, ausbleibenden Regen etc. noch weiter verschärfen.“

Der sechste World Health Summit findet vom 19. – 22. Oktober 2014 im Auswärtigen Amt in Berlin statt.

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Pressekontakt:
Tobias Gerber
Tel.: +49 30 450 572 114
communications@worldhealthsummit.org

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