Sommerschule begeistert Schüler für naturwissenschaftliche Themen

Infektionen genauso wie die altersbedingte Zunahme von Erkrankungen stellen unser Gesundheitssystem vor enorme medizinische, soziale und finanzielle Herausforderungen. Neben neuen Therapieansätzen ist insbesondere eine verbesserte medizinische Diagnostik notwenig. Ziel ist es, Krankheiten frühestmöglich zu erkennen, noch bevor erste Symptome auftreten. Die Biophotonik, also lichtbasierte Verfahren für medizinische Anwendungen, halten dafür viele neue Möglichkeiten bereit.

Die diesjährige Sommerschule vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke in das Forschungsgebiet der Biophotonik und stellt die große Bandbreite an optischen Technologien für die medizinische Diagnostik vor. Neben der direkten Krankheitserkennung mithilfe moderner optischer Verfahren geht es um neue photonische Technologien, die zum einen ein besseres Verständnis der Lebensprozesse ermöglichen und zum anderen einen Beitrag zur Vorsorge leisten.

Im Rahmen der Sommerschule lernen Schülerinnen und Schüler in kompakter Form das Leben an der Universität und an außeruniversitären Forschungseinrichtungen kennen. Sie hören Vorträge, experimentieren im Schülerlabor der Friedrich-Schiller-Universität Jena und präsentieren in Kurzvorträgen eigene Arbeiten. Besuche in Instituten und eine Tagesexkursion nach Dresden ergänzen das Programm.

Licht – Eine faszinierende Erscheinung

Der öffentliche Vortrag „Licht – Eine faszinierende Erscheinung“ am Dienstag, 25. Juni, 19 Uhr im Hörsaal des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Jena, widmet sich dem Thema Photonik im Allgemeinen. Dem Licht einige seiner Geheimnisse mit Hilfe von Tricks zu entlocken und damit Interesse für das Forschungsgebiet zu wecken, ist Anliegen des Vortrages von Prof. Rainer Heintzmann, Forscher am Institut für Photonische Technologien und am Institut für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Hintergrundinformationen zur Sommerschule

Die Sommerschule im Rahmen der Initiative „NaTS – Naturwissenschaften an Thüringer Schulen“ findet jährlich statt. Angehörige der Friedrich-Schiller-Universität Jena und einiger Institute des Beutenberg-Campus haben gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern die Sommerschule ins Leben gerufen, um Schülerinnen und Schülern mehr Spaß an den Naturwissenschaften zu vermitteln und sie für ein Studium zu begeistern.

Beteiligte Institute und Firmen

– Institut für Anorganische und Analytische Chemie (IAAC)
– Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie (IOMC)
– Institut für Physikalische Chemie (IPC)
– Otto-Schott-Institut für Materialforschung (OSIM)
– Institut für Geowissenschaften
– Institut für Technische Chemie und Umweltchemie (ITUC)
– Arbeitsgruppe Chemiedidaktik
– Institut für Optik und Quantenelektronik (IOQ)
– Institut für Angewandte Physik (IAP)
– Institut für Mikrobiologie
– Universitätsklinikum Jena (UKJ)
– Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie (ICE)
– Max-Planck-Institut für Biogeochemie (BGC)
– Fritz-Lipmann-Institut für Altersforschung
– Institut für Photonische Technologien (IPHT)
– Fraunhofer Institut für Optik und Feinmachanik (IOF)
– Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e.V. Hans-Knöll-Institut (HKI)
– Bioinstrumentezentrum Jena
– Alere GmbH
– Analytik Jena AG
– Carl Zeiss AG
– Dyomics GmbH

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