Sommerhitze im Büro: BAuA-Faltblatt gibt Tipps für heiße Tage

Unser Körper tut viel, damit wir auch bei höheren Temperaturen auf ihn zählen können. Schweiß kühlt durch Verdunstung den Körper von außen. Deshalb ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht. Reicht es bei normalen Witterungsbedingungen, zwei Liter zu trinken, darf es bei höheren Temperaturen ruhig mehr sein. Und – auch wenn das meist ungefährlich ist – bei hohen Temperaturen steigen Hauttemperatur und Herzfrequenz an. Das ist einer der Gründe, warum wir uns im überhitzten Büro meist gar nicht wohl fühlen. Eine BAuA-Studie zeigte: obwohl die Leistungsfähigkeit bei erhöhten Temperaturen nicht messbar sank, fühlten sich die Studienteilnehmer weniger erholt und hatten weniger Lust auf anstrengende Arbeit.

Das Faltblatt informiert auch darüber, welche Maßnahmen ein Arbeitgeber treffen muss, damit die Beanspruchung seiner Beschäftigten bei Arbeit in großer Hitze verringert wird. Die Arbeitsstättenregel ASR A 3.5 Raumtemperatur empfiehlt ab 26 °C Maßnahmen wie beispielsweise eine effektive Steuerung des Sonnenschutzes. Ab 30 °C muss der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen. Details zu diesen Vorkehrungen und zahlreiche weitere Tipps, was bei Hitzeperioden im Büro hilft, bietet das BAuA-Faltblatt „Sommerhitze im Büro“.

Das BAuA-Faltblatt „Sommerhitze im Büro“ kann in kleinen Mengen kostenlos über das Informationszentrum der BAuA telefonisch, 0231 9071-2071, per Fax, 0231 9071-2070 oder E-Mail, , bezogen werden. Eine Version im PDF-Format gibt es zum Herunterladen auf der BAuA-Homepage unter der Adresse .

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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