So schön kann der Herbst sein

(djd). Wenn die Herbstsonne die Blätter bunt färbt und bei jedem Schritt das Laub unter den Füßen raschelt, verwandelt sich die waldreiche Gegend rund um den Luftkurort Bad Bederkesa im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven in eine rotgolden leuchtende Landschaft, die den Alltag vergessen lässt. Ein besonderes Schauspiel ist der Sonnenaufgang über dem großen Beerster See, für den man jetzt nicht einmal früh aufstehen muss. Am schönsten ist die Aussicht von der Galerie der alten Mühle aus. Dabei ist der Aufstieg auf den Mühlenberg gar nicht so schwer. Mit gerade einmal 33 Metern verspricht die höchste Erhebung der Region aber einen beeindruckenden Ausblick über das ansonsten „platte“ Land.

Ab ins Moor

Bei milden Temperaturen sind Radtouren jetzt besonders erholsam. Auf dem rund 430 Kilometer langen, gut ausgeschilderten Radwanderwegenetz findet sich jeden Tag ein neues Ziel mit Sehenswürdigkeiten, die entdeckt werden wollen. Eine Radwanderkarte mit Routen zwischen 33 und 49 Kilometern gibt es bei der Tourist-Information, sie lässt sich auch unter http://www.bad-bederkesa.de als PDF herunterladen.

Ein besonderer Ausflugstipp ist das geheimnisumwitterte Ahlenmoor: Der zwei Kilometer lange Moorerlebnispfad führt durch Niedersachsens größtes Hochmoor und gibt so manches Geheimnis der Torfgewinnung preis. Und wenn sich die Herbstsonne einmal hinter den Wolken verstecken sollte, kann man in die lichtdurchflutete Badelandschaft der Moor-Therme eintauchen oder in einem wohlig warmen Moorbad entspannen. Informationen zu „Wellness & Moor“ gibt es unter http://www.moor-therme.de im Internet.

Begegnung mit der Moorhexe

Wenn die behäbig ruckelnde Moorbahn den Bahnhof von Bad Bederkesa verlässt, ist auch die Moorhexe nicht weit, die die Fahrgäste mit manch schauriger Geschichte in ihr Reich begleitet. 5,7 Kilometer führt die Strecke tief ins Moor hinein und beschert immer wieder neue Eindrücke. Viermal hält die nostalgische Bahn mit den offenen Waggons. Dann haben die Fahrgäste Gelegenheit, über den weichen Untergrund des Moors zu stapfen und mit Wollgrasbüscheln, Preiselbeersträuchern und Torfmoosen auf Tuchfühlung zu gehen.

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