So individuell wie die Krebserkrankung ist auch die Krebstherapie

Krebserkrankung, Bessere Wirkstoffe gegen Krebs, Mund-Rachen-Krebs

Weltkrebstag – Krebserkrankung: Ausstellung der Selbsthilfegruppe „Treffpunkt Heidelberg“, Deutsche Stiftung junger Erwachsener mit Krebs. Initiiert durch die Weltkrebsorganisation (UICC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat der Weltkrebstag am 4. Februar zum Ziel, Behandlung, Erforschung und Vorbeugung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Das diesjährige Leitthema „Ich bin und ich werde!“ soll zeigen, wie individuell Krebspatienten und ihre Erkrankungen sind, aber auch jedem die Frage stellen: „Wer bin ich und was werde ich anlässlich des Weltkrebstages zur Bekämpfung von Krebs tun?“

Krebserkrankung – Therapie individuell und personalisiert

Zehn Frauen der Selbsthilfegruppe „Treffpunkt Heidelberg“ haben sich diese Frage bereits beantwortet. Gemeinsam mit den Fotografen Claus Baumann aus Hockenheim und Armin Barth aus Sinsheim haben sie beschlossen, sich an dem bundesweiten Projekt „Gesicht zeigen“ der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs zu beteiligen.

Zehn Fotos sind daraus entstanden, die vom 4. Februar bis zum 27. März 2020 im 2. und 3. Obergeschoss des NCT Heidelberg von Montag bis Freitag zu sehen sind. Am 28. März ziehen die Fotos für einen Tag in das Foyer des Hörsaalzentrums Chemie im Neuenheimer Feld 252 um. Während des 16. KrebsPatiententages des NCT Heidelberg können die Bilder ab 10:00 Uhr unter Anwesenheit einiger Mitglieder der Selbsthilfegruppe besichtigt werden.

„Mit der Fotoausstellung wollen wir zeigen, dass auch junge Menschen von Krebs betroffen sein können, mit zum Teil weitreichenden Folgen für das gesamte Leben. Die Narben, die unsere Erkrankungen hinterlassen haben, sind nach außen oft nicht sichtbar“, sagt Tina Zahn, Leiterin der Selbsthilfegruppe Treffpunkt Heidelberg. „Jedes Gesicht steht für ein eigenes Schicksal. Zudem wollen wir anderen Patienten und Angehörigen aber vor allem auch Mut machen und Unterstützung anbieten, damit sie von unseren Erfahrungen profitieren können.“

Pro Jahr erkranken in Deutschland etwa 15.000 junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren an Krebs. Eine Krebsdiagnose bedeutet für diese Patienten einen gravierenden Einschnitt in die gesamte Lebens- und Zukunftsplanung. Dabei unterscheiden sich die Herausforderungen in dieser Altersgruppe deutlich von denen bei Patienten aus dem Bereich der pädiatrischen Onkologie oder bei Erwachsenen ab 40 Jahren. Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs setzt hier an und möchte durch die Förderung von Forschung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens junge Menschen mit Krebs unterstützen und begleiten.

Fotoausstellung „Gesicht zeigen“ anlässlich des Weltkrebstages im NCT Heidelberg

Ausstellungsdauer: Dienstag, 4. Februar 2020 bis Freitag, 27. März 2020
Montag bis Freitag, 8:00-16:00 Uhr

Veranstaltungsort: Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)
Im Neuenheimer Feld 460,
69120 Heidelberg

Sonderausstellung: Samstag, 28. März 2020, 10:00-15:00 Uhr beim 16. NCT-KrebsPatiententag, Hörsaalzentrum Chemie im Neuenheimer Feld 252, 69120 Heidelberg

Organisation: Tina Zahn, Leiterin Gruppe Treffpunkt Heidelberg
Vanessa Weil, Projekt „Krebs hat ein Gesicht“

Fotografen: Claus Baumann (Hockenheim), Armin Barth (Sinsheim)

Dr. Friederike Fellenberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5930
Fax: +49 6221 56-5350
E-Mail: friederike.fellenberg@nct-heidelberg.de
www.nct-heidelberg.de

Dr. Sibylle Kohlstädt
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Kommunikation und Marketing
Deutsches Krebsforschungszentrum
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 42-2843
Fax: +49 6221 42-2968
E-Mail: s.kohlstaedt@dkfz.de
www.dkfz.de

Doris Rübsam-Brodkorb
Universitätsklinikum Heidelberg und Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: +49 6221 56-5052
Fax: +49 6221 56-4544
E-Mail: doris.ruebsam-brodkorb@med.uni-heidelberg.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. Seit 2015 hat das NCT Heidelberg in Dresden einen Partnerstandort. In Heidelberg wurde 2017 das Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) gegründet. Die Kinderonkologen am KiTZ arbeiten in gemeinsamen Strukturen mit dem NCT Heidelberg zusammen.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.

Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.
Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD)
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 80.000 Patienten voll- und teilstationär und mehr als 1.000.000-mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.


Krebserkrankungen und Krebsversorgung in Deutschland

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