So bleibt Autofahren bezahlbar

(djd). Spritpreise auf permanenter Rekordjagd: Die Kosten für Benzin an den Zapfsäulen reißt ein immer tieferes Loch in die Haushaltskassen. Gerade wer viel fährt und etwa als Berufspendler auf das eigene Auto angewiesen ist, wird von den hohen Kraftstoffkosten besonders stark betroffen. Immer wichtiger wird daher beim Fahrzeugkauf neben der Sicherheitsausstattung und den Komfortextras der Verbrauch des Wunschmodells. Weniger ist mehr, könnte das Motto lauten: „Downsizing“, also die Nutzung kleinerer, sparsamer Motoren mit gutem Durchzug, liegt im ganz Trend.

Genug Kraft aus kleineren Motoren

Mit moderner Technik lässt sich bei Benzinmodellen noch einiges an Einsparungen erzielen – dies schont nicht nur den Geldbeutel, sondern reduziert die Kohlendioxid-Emissionen und ist damit gut für die Umwelt. Hinter dem Begriff „Downsizing“ beispielsweise verbergen sich Motoren mit weniger Zylindern oder einem kleineren Hubraum – ohne Verzicht auf Leistung. „Es geht darum, den Wirkungsgrad zu verbessern, damit den Verbrauch zu reduzieren, ohne Einbußen in Komfort und Performance des Motors zu haben. Die Benzindirekteinspritzung und die Turboaufladung sind der Schlüssel dazu“, sagt Bosch-Sprecher Michael Mack. Ein weiterer Vorteil für Autofahrer: Auch bei der Kfz-Steuer ergibt sich meist eine Ersparnis.

Verbrauch auf Sparflamme

In Downszing-Motoren kommt die Benzindirekteinspritzung zum Einsatz – ein Trend, der sich nach Expertenmeinung auch 2013 fortsetzen wird: „Diese Technik sorgt in Verbindung mit einem Turbolader für beeindruckend hohe Drehmomentwerte bereits bei niedrigen Drehzahlen“, so Michael Mack. Für die Zukunft sieht er noch viel Potenzial. Je nach Jahresfahrleistung und Kraftstoffpreis lassen sich mit aktuellen und künftigen Downsizing-Motoren erheblich Kraftstoffkosten sparen.

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