Sicherheit und Freiheit in der häuslichen Versorgung Älterer – Technikeinsatz in der Pflege

Die Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) und die Stadt Frankfurt laden am 26. Mai 2011 zum Fachtag „Technikeinsatz in der Pflege – ein Ausweg aus dem Spannungsfeld Sicherheit und Freiheit“ ein. Die Tagung zeigt, wie technische Hilfsmittel eingesetzt werden können, um die Pflegenden bei der Versorgung von älteren Menschen mit Hilfs- und Pflegebedarf zu unterstützen. Vorgestellt werden Ergebnisse des FH-Projekts „ReduFix ambulant“. Der Fachtag findet im Rahmen der Aktionswoche „Älterwerden in Frankfurt“ statt. Kooperationspartner der FH Frankfurt ist das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main.

Die Tagung richtet sich an Betroffene, Pflegende, Fachkräfte aus Altenhilfe und -pflege, gesetzliche Betreuer(innen) sowie interessierte Bürger(innen). Sie befasst sich unter anderem mit folgenden Fragen: Welche Hilfsmittel können eingesetzt werden, wenn es um die Versorgung von Menschen mit Demenz geht? Wie können Hilfsmittel und innovative technische Maßnahmen wie Ortungssysteme für Demenzerkrankte finanziert werden? Es werden zudem rechtliche und ethische Aspekte behandelt, beispielsweise die Frage der Haftung, wenn technische Hilfsmittel eingesetzt werden. Begleitend werden herkömmliche bis innovative technische Hilfsmittel ausgestellt, die getestet werden können. Drei Workshops zu betreuungs- und haftungsrechtlichen Fragen, zum Hilfsmitteleinsatz sowie zum interdisziplinären Entscheidungsprozess vertiefen die Thematik und bieten zusätzlichen Raum für Fragen und Diskussionen.

„ReduFix ambulant“ beschäftigt sich mit der Sicherheit und der Lebensqualität von älteren Menschen mit Hilfs- und Pflegebedarf, die häuslich versorgt werden. Im Projekt wird untersucht, inwieweit Hilfsmittel und neuere Technologien hinsichtlich Sicherheit und Freiheit der Betroffenen eingesetzt werden können. „ReduFix ambulant“ ist am Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit der FH FFM angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Weitere Informationen zur Aktionswoche unter: .

Termin: 26. Mai 2011, 9.30 bis 16 Uhr, um Anmeldung wird bis zum 20. Mai 2011 gebeten

Ort: Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main, Eschersheimer Landstraße 241 (Ecke Am Grünhof), 60320 Frankfurt, Erdgeschoss, Raum A001

Kontakt und Anmeldung: FH FFM, Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit, Barbara Borgloh, Telefon: 069/1533-2860, E-Mail: bborgloh@fb4.fh-frankfurt.de

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