Sicherheit für die Sprösslinge

(djd). Noch bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts kamen die meisten Kinder im Februar und März zur Welt – sie wurden also im Frühling, speziell im sprichwörtlichen Wonnemonat Mai, gezeugt. Heute sind dagegen der Juli, August und vor allem der September die geburtenstarken Monate. Im Jahr 2010 beispielsweise kamen nach Angaben des Statistischen Bundesamts an jedem Septembertag durchschnittlich 97 Kinder mehr zur Welt als im Jahresdurchschnitt. Der Monat Juli lag mit täglich 75 Geburten über dem Jahresdurchschnitt an zweiter Stelle. Ausgerechnet im trüben Herbst und in der Adventszeit werden also die meisten Kinder gezeugt – offensichtlich haben Paare dann mehr Zeit füreinander.

Diese Versicherungen sind notwendig

Egal wann sie geboren werden: Kinder benötigen ab der Geburt einen eigenen Versicherungsschutz. In der Regel ist dieser ganz einfach zu bekommen. Denn in vielen Policen können Kinder problemlos mitversichert werden. Neben der obligatorischen Krankenversicherung sind eine private Haftpflichtversicherung und ein privater Schutz bei Unfall und Krankheit besonders wichtig.

Die private Haftpflichtversicherung reguliert Schäden, die Dritten entstanden sind. „Der Nachwuchs ist meist automatisch und kostenfrei mitversichert, wenn ein Familientarif vorliegt – nicht aber bei Singletarifen“, erläutert Silke Barth von CosmosDirekt. Man sollte also rechtzeitig klären, ob Kinder mitversichert sind, und bei Bedarf den Tarif anpassen.

Eine private Unfallversicherung schützt bei Unfällen in der Freizeit. Das ist wichtig, denn die gesetzliche Unfallversicherung für Kinder sichert in der Regel nur die Zeit in Kindergarten und Schule sowie den Hin- und Rückweg ab. Die meisten Unfälle ereignen sich aber in der Freizeit. Daher ist eine private Unfallversicherung, die etwa bei Folgekosten eines Unfalls einspringt, unbedingt anzuraten. Bei der Kinderunfallversicherung von CosmosDirekt beispielsweise gibt es den „Basis-Schutz“ monatlich bereits ab knapp fünf Euro.

Unterschätztes Risiko

Das Risiko, durch einen Unfall oder eine Krankheit das ganze Leben lang nicht für sich sorgen zu können, wird von den meisten Bundesbürgern völlig unterschätzt. Wird das Kind zum Pflegefall, kann es nie selbst für sich sorgen. „Gegen dieses Risiko kann man sich mit einer Kindererwerbsunfähigkeitsversicherung schützen“, erläutert Silke Barth. Im Falle eines Falles erhält man aus dieser Versicherung ein regelmäßiges und lebenslanges Einkommen.

Auch bei einigen anderen Policen kann es sich lohnen, den Nachwuchs anzugeben. So bieten einige Versicherer – zum Beispiel CosmosDirekt – Kunden mit Familienzuwachs Vergünstigungen in speziellen Kfz-Tarifvarianten an. Bei der Hausratversicherung kann eine Aktualisierung angebracht sein, da die Versicherungssumme aufgrund vieler Neuanschaffungen für das Kind oft nicht mehr ausreicht und angepasst werden muss.

Versicherungsschutz der Eltern überprüfen

Mit der Geburt des ersten Kindes bekommt auch die finanzielle Absicherung der Eltern eine neue Bedeutung. Spätestens jetzt ist es ratsam, dass der Hauptverdiener eine Risikolebensversicherung abschließt. Wer bereits einen solchen Vertrag hat, sollte unbedingt den Todesfallschutz erhöhen. Je nach Vertrag kann die Summe nach der Geburt eines Kindes ohne erneute Gesundheitsprüfung angepasst werden. Auch gegen das vielfach unterschätzte existenzielle Risiko der Berufsunfähigkeit sollte sich der Hauptverdiener einer Familie spätestens mit der Geburt des Kindes schützen.

Ab dem 21. Dezember 2012 sind im Übrigen in Deutschland Unisex-Tarife Pflicht. Das heißt, dass Versicherungen einheitliche Preise für Frauen und Männer anbieten müssen. Silke Barth rät daher gerade Frauen, die einen Familienschutz planen, jetzt zu handeln. In 2012 sind ihre Prämien für Risikolebensversicherungen noch günstiger, daher sollten sie sich diese jetzt sichern. Bei CosmosDirekt beispielsweise profitieren aber auch jetzt schon die Männer. Seit Ende Juni orientieren sich die Tarife bereits am niedrigeren Unisex-Tarifniveau. Für Männer sind die Prämien also deutlich günstiger als bisher.

Nicht vergessen: Für die Zukunft sparen

Die Geburt eines Kindes stellt das gesamte Leben auf den Kopf. Davon ist nicht nur der Alltag einer Familie, sondern auch die Finanzplanung betroffen. Mit dem Heranwachsen verändern sich dann die Ausgaben – tendenziell werden die Sprösslinge nämlich immer teurer. Für die Zukunft des Kindes vorsorgen kann man beispielsweise mit dem „Kinder-SparPlan“. Er ist auch eine schöne Geschenkidee für Großeltern, denn diese wollen oft mehr schenken als Strampler und Spielzeug. Aus kleinen monatlichen Sparbeiträgen ab 25 Euro wächst mit der Zeit ein stattliches Vermögen. Damit können sich die „Kleinen von heute“ später Wünsche wie das erste Auto, den Führerschein oder die erste eigene Wohnung erfüllen. Der „Kinder-SparPlan“ bietet gestaffelte Zinsen zwischen 1,75 im ersten und 3,8 Prozent im dritten Vertragsjahr. Ab dem vierten Jahr liegt die Gesamtverzinsung bei derzeit 3,8 Prozent und setzt sich aus einem garantierten Zins von 1,25 Prozent sowie einer Zinsüberschussbeteiligung von aktuell 2,55 Prozent zusammen. Das gesamte Guthaben ist monatlich verfügbar.

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