Sicher unterwegs

(djd). Dass wir in wenigen Stunden per Bahn kreuz und quer durch Deutschland reisen können, haben wir der gut entwickelten Fernstrecken-Infrastruktur mit Hochgeschwindigkeitstrassen zu verdanken. Die hohen Geschwindigkeiten, mit denen der ICE heute auf der Schiene unterwegs ist, verlangen für einen sicheren Betrieb auch eine sehr hoch entwickelte Leistungstechnik für die Stromversorgung der Züge. Gefragt ist eine außergewöhnlich gute Leitfähigkeit bei mechanischer Festigkeit und geringem Verschleiß. Zudem müssen die Drähte sehr straff gespannt sein und dürfen sich daher nur sehr gering ausdehnen.

Früher kamen sehr häufig Bahnleitungen aus Kupfer-Silber-Legierungen zum Einsatz, die weit verschleißanfälliger waren als die Kupferleitungen, die heute benutzt werden. Diese bestehen aus einer Kupfer-Magnesium-Legierung (CuMg) mit geringem Magnesium-Anteil. Da sie zum einen eine wesentlich längere Lebensdauer besitzen und zum anderen für weniger Ausfälle und anschließende Reparatur- und Wartungsarbeiten verantwortlich sind, tragen sie zum sicheren Betrieb der Bahn und zu bezahlbaren Kosten bei. Dass die neuen Kupferdrähte im Anschaffungspreis auch noch niedriger sind als die in der Vergangenheit eingesetzten, spielt bei den Betriebskosten des Bahnverkehrs ebenfalls eine Rolle. Unter http://www.copperalliance.de gibt es viele weitere Informationen zum Einsatz von Kupfer.

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