Sicher und entspannt in den Urlaub

(rgz-p). Der Herbst ist eine ideale Reisezeit. Naturfreunde genießen jetzt die klare Sicht auf die Berge und die bunt gefärbten Wälder. Im Hinblick auf die weiße Jahreszeit planen viele aber auch schon wieder den Winterurlaub – ob am Strand oder auf der Piste. Die Geschmäcker der Urlauber sind verschieden. Aspekte wie Gesundheit, Sicherheit beim Bezahlen oder Handytarife im Ausland sind jedoch auf allen Reisen ein Thema. Ein absolutes Muss ist auch der Sicherheitscheck am Auto. Denn der eigene Pkw ist immer noch eines der beliebtesten Verkehrsmittel – ob im Alltag oder für den Weg in den Urlaub.

Urlaub ohne Schnupfen

Die ersten Vorboten des Winters in Form von Husten und Schnupfen können so manchen Reiseplan durchkreuzen. Damit das nicht passiert, sollte man sich nicht nur immer der Temperatur entsprechend kleiden, sondern auch sein Immunsystem auf Trab bringen. Wer Bewegung – und zwar am besten in der frischen Luft – in seinen Alltag integriert, tut viel für seine Abwehrkräfte. Auch Sauna und Dampfbad bringen die Virenabwehr des Körpers in Form. Eine gute Versorgung mit Vitalstoffen kann ebenfalls bei der Vorbeugung von Husten, Schnupfen und Heiserkeit helfen. Besonders wichtig ist Zink, weiß die Diplom-Biologin Dr. Christine Reinecke: „Wenn das Immunsystem ausreichend mit Zink versorgt ist, muss nicht jeder Kontakt mit Schnupfenviren automatisch zu einer Erkältung führen.“ Bei Zinkdefiziten kommen Zinkpräparate aus der Apotheke zum Einsatz. Mit 25 Milligramm Zink lässt sich die Erkältungsabwehr sehr gut unterstützen.

Zahlen, bitte!

Im Vorfeld einer Reise sollte auch die Wahl des Zahlungsmittels sorgfältig bedacht werden. Vor allem im Ausland ist es ratsam, sich nicht nur auf ein einziges zu verlassen. Bargeld ist nur nötig, um kleinere Beträge zu bezahlen. Marc Fahrenholz vom Kreditkartenanbieter Barclaycard: „Eine Mischung aus Kreditkarten, Maestro-Karte und Bargeld ist fast immer die bessere Lösung.“ Mit Kreditkarten etwa könne weltweit an circa 30 Millionen Akzeptanzstellen bezahlt werden. Manche Dienstleistungen wie das Mieten eines Wagens seien im Ausland häufig sogar nur mit einer Kreditkarte möglich. „Ganz wichtig ist es, die Geheimnummer (PIN) auswendig zu können – in keinem Fall darf sie gemeinsam mit der Kreditkarte aufbewahrt werden“, betont Marc Fahrenholz. Beim Bezahlen sollte man die Kreditkarte möglichst nicht aus den Augen lassen und beim Abheben von Bargeld sicherstellen, dass niemand die Geheimzahl sieht. Der Kreditkartenherausgeber Barclaycard bietet seinen Kunden zudem einen besonderen Service an. Verliert der Kunde seine Karte im Urlaub oder auf Geschäftsreisen, wird sofort ein Notfallservice aktiv. Ein Anruf genügt, und innerhalb von ein bis drei Werktagen kommt eine Ersatzkarte an den Aufenthaltsort – oder es gibt einen Bargeldvorschuss von bis zu 500 Euro.

Urlaubsgruß 2.0

Das Schreiben von Postkarten gehört zum Reisen einfach dazu. Ein stimmungsvolles Bild, ein kurzer Gruß oder kleiner Text vermitteln den Daheimgebliebenen ein Stück vom Urlaubsfeeling. Die Suche nach Briefmarken und Briefkästen sowie die oft wochenlangen Postwege empfinden viele Urlauber aber inzwischen als lästig. Mit der Postkarten-App von urlaubsgruss.com beispielsweise lässt sich nun die digitale Technik mit der guten alten „analogen“ Postkarte verbinden: Benutzer von iPhones, iPods oder Google Android-Geräten (Smartphones & Tablets) können ihre eigenen Bilder als Postkarte verschicken – und zwar direkt vom Liegestuhl aus. Und so funktioniert es: einfach ein Foto schießen, hochladen, eventuell bearbeiten sowie mit Text und Adresse versehen. Danach werden die übertragenen Daten vom Dienstleister als Postkarte produziert, mit einer echten Briefmarke beklebt und sofort versandt. Somit sind die Urlaubsgrüße garantiert nach ein bis zwei Werktagen beim Empfänger – und nicht erst Wochen später. Wer kein Smartphone besitzt, kann auch von einem beliebigen Rechner aus über die Webseite des Anbieters seinen ganz persönlichen Gruß gestalten und senden. Auf der Homepage stehen kostenlose Testgutscheine und die App, die man auch zu anderen Anlässen nutzen kann, zum Download bereit.

Reisepaket fürs Handy

Viele Handybesitzer schicken ihre Urlaubsgrüße in Form von SMS beziehungsweise MMS oder teilen ihre Urlaubsbilder über soziale Netzwerke. Mit den neuen Roamingtarifen, die genau auf die Urlaubsbedürfnisse abgestimmt sind, kostet das inzwischen nicht mehr viel. Bei E-Plus und der Mobilfunkmarke Base beispielsweise gibt es den „TOP Reisevorteil Plus“. Vorteil hier: Innerhalb der EU sind zehn Megabyte monatliches Freivolumen kostenlos enthalten. Wer mehr benötigt, bucht entsprechendes Datenvolumen als „EU-Reisepaket“ hinzu. Rein rechnerisch liegt der Preis für ein Megabyte unter sieben Cent und damit weit unterhalb der EU-Preisvorgaben. Die volle Kostenkontrolle behalten Verbraucher durch ein automatisches „Cut-off“: Ist das Inklusiv- oder das hinzugebuchte Surf-Volumen ausgeschöpft, unterbricht der Anbieter die Verbindung automatisch, der Kunde bekommt rechtzeitig vorher einen Hinweis per SMS und kann bei Bedarf erneut ein Paket buchen.

Oh Schreck, der Reisepass ist weg

Nicht nur im städtischen Fundbüro wird viel gesammelt – auch in Hotels bleibt so einiges liegen. Zum Problem wird es, wenn man seinen Reisepass oder sein Flugticket vergessen hat. Dann ist eine planmäßige Weiter- oder Rückreise kaum noch möglich. Die einzige Lösung ist oft der schnelle Versand der vergessenen Unterlagen per Luftfracht. „Für unsere Kunden ist es dann besonders wichtig, dass sie sich auf eine schnelle, pünktliche und sichere Zustellung der vergessenen Dinge von Tür zu Tür verlassen können“, betont beispielsweise Mirjana Kreclovic, Leiterin Customer Experience bei FedEx Deutschland. Für die Erstellung der notwendigen Papiere, so Kreclovic, stünden einfach zu bedienende Online-Tools zur Verfügung. Auch die Abholung lasse sich online direkt beim Ausfüllen des Luftfrachtbriefs oder telefonisch buchen.

Gute Sicht im Dunkeln

Wenn in Herbst und Winter Dunkelheit und Nässe das Autofahren erschweren, ist es besonders wichtig, gut zu sehen und selbst gesehen zu werden. Gerade nachts blenden entgegenkommende Fahrzeuge, so dass man für ein paar Sekunden den Straßenverlauf nicht mehr richtig sieht. Radfahrer und Wild werden übersehen, urplötzlich taucht die nächste Kurve auf. In den Wintermonaten passieren deshalb zum Beispiel nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) auf dem Schulweg doppelt so viele Unfälle wie während der Sommermonate. Die Regel „Fuß vom Gas bei schlechter Sicht!“ sollte jeder befolgen. Doch das allein reicht oft nicht: Bevor etwas passiert, sollte man prüfen, ob man eine spezielle Nachtsichtbrille braucht. Auf der Website http://www.myinfo.de/nachtsichtbrille wird über optimierte Nachtsichtbrillen informiert, die die nächtliche Sehkraft wesentlich verbessern können. Mit individuellen Anfertigungen lässt sich die Sicherheit im Straßenverkehr für aktiv und passiv Beteiligte erhöhen.

Rechtzeitig Winterreifen montieren

Mit dem Montieren der Winterreifen sollten Autofahrer nicht bis zum ersten Schnee warten. „Bereits bei Außentemperaturen von weniger als sieben Grad Celsius bieten Winterreifen mehr Grip als Sommermodelle. Autofahrer sollten daher beizeiten wechseln“, lautet die Empfehlung vom Reifenexperten Rainer Binder von ReifenDirekt. Doch bevor die im Sommerhalbjahr eingelagerten Winterreifen wieder zum Einsatz kommen, sollten sie gründlich unter die Lupe genommen werden. Erscheinen die Reifen zum Beispiel porös, weisen sie Risse oder andere sichtbare Schäden auf, sollten sie unbedingt erneuert werden – ebenso, wenn sie bereits abgefahren sind. „Winterreifen können den Wunsch nach Fahrsicherheit nur dann erfüllen, wenn sie eine ausreichende Profiltiefe aufweisen. Empfehlenswert sind mindestens noch vier Millimeter“, so Rainer Binder weiter. Weiterhin auf Sommerreifen zu fahren ist tabu. Inzwischen muss sich, wer von der Polizei auf verschneiten oder vereisten Straßen mit Sommerreifen ertappt wird, auf ein Bußgeld von 40 Euro einstellen.

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