Sicher leben im Alter

Alter

Wenn man älter wird sind einige Dinge, die bisher selbstverständlich waren auf einmal beschwerlich. Während man früher möglicherweise mit Elan morgens aus dem Bett sprang und problemlos alle Hürden des Alltags meisterte, leidet die ältere Generation gerade nach der Nachtruhe an einigen Beschwerden. Die Gelenke sind nach der Zeit der Inaktivität steif und der Kreislauf spielt nicht mit. Diese und ähnliche gesundheitliche Probleme stellen eine Gefahrenquelle dar, da das Risiko zu stürzen steigt. Zum Glück bietet die moderne Zeit einige Alltagshelfer, die für mehr Sicherheit im täglichen Leben sorgen.

Mit einem Seniorenhandy für mehr Sicherheit sorgen

Wie praktisch Mobiltelefone sind, haben mittlerweile auch Senioren erkannt. Einer Bitcom Umfrage zufolge nutzen bereits mehr als 40 Prozent im Jahr 2020 die cleveren Geräte. Kein Wunder, denn sie vereinen mehrere Funktionen. Für folgende Zwecke nutzen Senioren Mobiltelefone am liebsten:

  • 98 Prozent der Nutzer telefonieren mit dem Handy
  • 82 Prozent nehmen damit Fotos auf oder verwenden es als Videokamera
  • Immerhin 59 Prozent versenden SMS
  • Im Internet surfen 54 Prozent der Senioren, Messenger Dienste verwenden 48 Prozent
  • Mobile Spiele sind bei der älteren Generation ebenfalls beliebt: 38 Prozent nutzen diese Funktionen am Smartphone

Ein Mobiltelefon ermöglicht der älteren Generation den einfachen und raschen Kontakt zur Außenwelt. Vor allem wenn gesundheitliche Probleme die Mobilität einschränken, rutschen manche in die Einsamkeit. Wenn jeder Schritt beschwerlich ist, werden der Weg zum Supermarkt oder Arzt oder gar Ausflüge zur Herausforderung. Mit dem Smartphone bleiben Senioren mit Freunden und Verwandten verbunden. 

Außerdem gibt ein Mobiltelefon ein Gefühl der Sicherheit. Immerhin trägt man das Mobiltelefon ständig bei sich und kann im Notfall Hilfe rufen. Nicht jeder Senior kann sich mit moderner Technik anfreunden. Für wenig Technikaffine sind Seniorenhandys eine gute Option. Sie reduzieren sich auf die notwendigsten Funktionen wie Telefon und SMS-Versand. Bei vielen Seniorenhandys handelt es sich um keine Smartphones mit Touchscreens, sondern um traditionelle Tastentelefone. Sie sind mit großen Tasten ausgestattet, die einfacher zu bedienen sind. Damit das Seniorenhandy möglichst lange hält und im Notfall funktionstüchtig ist, sollte man für einen entsprechenden Schutz sorgen. Bei huellendirekt.de gibt es mehr als 25.000 Varianten für jedes Modell. Eine Hülle senkt das Risiko einer Beschädigung: Schnell kann es passieren, dass ein Mobiltelefon zu Boden fällt. Risse und Kratzer im Display sind nicht nur störend, sondern können die Haltbarkeit des Modells verkürzen. 

Die Sturzgefahr im Badezimmer senken

Stürze setzen viele Senioren für lange Zeit außer Gefecht. Warum Senioren so oft stürzen hat verschiedene Gründe. Ein niedriger Blutdruck oder eine allgemeine Kreislaufschwäche führt zu plötzlichem Schwindel. Dann verlieren ältere Menschen das Gleichgewicht und gehen zu Boden. Jedoch auch die einsetzende Muskelschwäche spielt eine Rolle. Von den über 65-Jährigen stürzen der Statistik zufolge 35 Prozent, bei den über 80-Jährigen sind es sogar die Hälfte. 

Eine besondere Gefahrenquelle stellt das Badezimmer dar: Die durch Feuchtigkeit entstehende Glätte lässt unsichere Senioren ausrutschen. Außerdem belastet ein heißes Bad oder eine warme Dusche den Kreislauf, was Schwindel auslösen kann. Ein weiterer Grund ist, dass die meisten Badezimmer nicht seniorengerecht ausgestattet sind. Der hohe Einstieg in die Badewanne zum Beispiel ist für viele nicht nur unbequem, sondern auch gefährlich. Es lohnt sich daher noch bevor es zur ersten schwerwiegenden Verletzung kommt das Badezimmer umzurüsten. Dazu gehört eine ebenerdige Dusche, auch Badewannen mit einer Türe oder einem niedrigen Einstieg schaffen Abhilfe. Eine einfach umzusetzende Maßnahme, die noch dazu wenig kostet, sind Haltegriffe: neben der Toilette, Dusche oder Badewanne montiert geben sie Sicherheit. Auch der Toilettengang kann unter Umständen zur Herausforderung werden. Allgemeine Schwäche oder zum Beispiel ein Schlaganfall reduzieren die Rumpfstabilität und machen es Senioren nahezu unmöglich von der Toilette aufzustehen. Höhenverstellbare Modelle bieten Abhilfe. 

Smarte Helfer für Senioren

Intelligentes Wohnen ist heute ein viel genutztes Schlagwort. Gerade älteren Personen können smarte Geräte den Alltag erleichtern. Unter „Smart Home“ versteht man miteinander vernetzte Gräte. Der Klassiker, das Notrufarmband, leistet schon seit vielen Jahren wertvolle dienste. Es besteht aus einem Anhänger oder einem Armband, der mit einem Knopf versehen wird. Im Notfall drückt der Senior darauf und automatisch wird ein Signal an die hinterlegten Nummern gesendet. 


Smart Living für Senioren geht jedoch noch einen Schritt weiter. Mittlerweile gibt es smarte Sensoren, die erkennen, wenn ein Bewohner das Bewusstsein verliert. Das System arbeitet mit Matten, die unter der Matratze oder dem Fußboden verlegt werden. Sollte es durch einen Sturz zu einer Erschütterung kommen, schlagen die Sensoren Alarm. Dank moderner Technik wird auch die Einnahme von Medikamenten zum Kinderspiel: Innovative Unternehmen haben smarte Pillendosen entwickelt, die zum richtigen Zeitpunkt an die Medikamente erinnern. Somit sorgen sie, dass alle verschriebenen Tabletten zeitgerecht und regelmäßig eingenommen werden, was unter dem Strich die Lebensqualität und den Gesundheitszustand von Senioren verbessert. Technikaffine Senioren erleichtern sich auch mit einer smarten Heizungssteuerung den Alltag: Sie regeln die Temperatur bequem vom Sofa aus mit dem Smartphone.

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