Sich regen bringt Segen

(djd). Es gibt wohl keine gesündere Art der Freizeitgestaltung, als Sport zu treiben. Hunderte von Sportarten bieten für jeden das Richtige – und ständig kommen neue hinzu. Zwar liegen die Vorteile des Sportelns auf der Hand, doch wo voller Körpereinsatz gefragt ist, besteht immer auch ein Verletzungsrisiko. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) entstanden von insgesamt 5,36 Millionen Unfallverletzungen mit Arztbesuch in Heim und Freizeit immerhin 1,46 Millionen beim Sport. Auf Platz eins der verletzungsträchtigsten Sportarten rangieren die Ballsportarten. Die meisten Blessuren passierten demnach im Fußball, gefolgt von Hand-, Volley- und Basketball. Am häufigsten treten Sehnen- und Muskelverletzungen, Verstauchungen, Zerrungen und Prellungen auf. Dabei wird das Gewebe zusammengepresst, es bilden sich Blutergüsse unter der Haut, Gewebewasser tritt aus und sorgt für Schwellungen.

Verletzungen richtig behandeln

Für alle Verletzungen gibt es einen bewährten Behandlungsablauf, das sogenannte PECH-Schema: Pause, Eiskühlung, Compression und Hochlagerung. Zusätzlich sollte umgehend eine adäquate Schmerzbehandlung angewandt werden. Denn wer einfach die Zähne zusammenbeißt und die Verletzung ignoriert, riskiert Entzündungen und Folgeschäden. Viele Sportler wollen ihren Organismus nicht mit Schmerzmitteln belasten oder halten es für überflüssig, bei kleineren Blessuren einen Arzt aufzusuchen. Hier rät die erfahrene Physiotherapeutin Ingrid Glötzner aus der Wolfart Klinik München zur Selbstbehandlung: „Gut gegen den akuten Schmerz eignen sich entzündungshemmende und schmerzlindernde Präparate zum Einreiben.“ Das apothekenpflichtige doc Ibuprofen Schmerzgel beispielsweise dringt gezielt in das entzündete Gewebe ein und kann dank der besonderen Mikrogelstruktur rasch den Schmerz lindern. Da sich der Wirkstoff kaum im übrigen Organismus verteilt, sind Nebenwirkungen so gut wie ausgeschlossen. Zur stabilisierenden Ruhigstellung sowie zur Verhinderung von Nachblutungen und Schwellungen sind Kompressionsverbände hilfreich.

Scroll to Top