Sexualstörung: Die verfrühte Ejakulation

Von jung bis alt, beim ersten Mal oder beim wiederholten Male mit der langjährigen Freundin: Fast jeder Mann wurde in seinem Leben bereits mit der Problematik des „Zu früh Kommens“ konfrontiert. Dabei ist dies nicht zwingend eine Verringerung des Vergnügens für den Mann. Vielmehr geht es um den psychischen Stress, der durch die frühzeitige Ejakulation gefördert wird. Kein Mann möchte beim Sex einen vorzeitigen Samenerguss erleiden. Sei es wegen der Unannehmlichkeit, sich nicht besser unter Kontrolle zu haben, oder aber weil die Partnerin so schnell nicht zum Zuge kommen kann.

Frühzeitiger Samenerguss kann hinausgezögert werden

Sex in einer Partnerschaft soll in erster Linie beiden Parteien Spaß machen, aber auch zur Entspannung beitragen. Hat der Mann nun Probleme mit einem verfrühten Orgasmus und leidet unter „Ejaculatio praecox“ (wie es Mediziner ausdrücken), kann dies die Beziehung gefährden. Der Mann setzt sich enorm unter Druck, was die Probleme im Bett nur fördert und die Frau ist enttäuscht, da sie es nicht schafft, in kurzer Zeit zum Orgasmus zu kommen. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass jeder fünfte Mann unter einer Sexualstörung leidet, doch nur die wenigstens gehen aktiv dagegen vor, wodurch auch Beziehungen zerbrechen können. Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um den Samenerguss hinauszuzögern, weswegen man(n) einen Arzt aufsuchen sollte.

Informieren hilft!

Informationen zum Thema später kommen können den Ansporn geben, etwas gegen die Sexualstörung zu unternehmen. Denn während das Thema der Erektionsstörung oder Viagra längst publik diskutiert werden, wird das „Frühzeitige Kommen“ unter den Tisch gekehrt. Es stellt sich für viele Betroffene die Frage: ab wann ist man eigentlich zu früh? Die Dauer des Liebesspiels ist stets individuell und kann sehr unterschiedlich sein. Hiervon hängen verschiedenste Faktoren ab, wie beispielsweise die Stimmung, die Stellung und auch ob das Paar unter Zeit- oder Leistungsdruck leidet. Eine europäische Studie konnte nun feststellen, dass der durchschnittliche Europäer circa 5,4 Minuten benötigt, um zur Ejakulation zu kommen.

Behandlungsmöglichkeiten: effektives Training

Doch wie sehen nun die Behandlungsmöglichkeiten aus? Dies sollte in erster Linie ein Arzt entscheiden, da dem Problem verschiedenste Ursachen zugrunde liegen können, die auf verschiedene Weisen behandelt werden sollten. Was jeder zu Hause testen kann, ist das sogenannte Beckenbodentraining. Der Beckenboden ist eine in drei Schichten aufgebaute trichterförmige Muskel-Sehnen-Platte, die trainiert werden kann, um die Sexdauer zu verlängern und auch, um Inkontinenz in den Griff zu bekommen. Durch ein effektives Training dieses Muskels können Orgasmusprobleme beseitigt werden – und das auf ganz natürlichem Wege. Wie jenes Training funktioniert, kann am besten ein Arzt oder Mediziner am Körper selbst erklären.

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