Sesshaft sein kann wehtun

(djd). Allein 17 Millionen Deutsche sitzen nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Tag für Tag im Büro. Zudem schwingen sich 2,5 Millionen Berufskraftfahrer täglich hinter das Lenkrad. So kommen im Laufe eines durchschnittlichen Berufslebens an die 80.000 Stunden im Sitzen zusammen. Nach der Arbeit treten die meisten – ebenfalls sitzend – mit Auto, Bahn oder Bus den Heimweg an. Oft bleibt nach Feierabend wenig Zeit oder Energie für sportliche Aktivitäten übrig. Mehrstündiges Dauersitzen bedeutet vor allem für die Wirbelsäule harte Arbeit, leicht entstehen chronische Rückenschmerzen. Nacken- und Schulterprobleme sowie Muskelverspannungen stehen ganz oben auf der Liste der Beschwerden.

Akute Schmerzen rasch bekämpfen

Anhaltende Schmerzen beeinträchtigen Laune und Leistungsfähigkeit. Betroffene wünschen sich daher ein rasch wirksames Mittel, um die Beschwerden zu lindern. Hier rät die Physiotherapeutin Ingrid Glötzner aus der Wolfart Klinik München: „Gut gegen den akuten Schmerz eignen sich entzündungshemmende und schmerzlindernde Präparate zum Einreiben.“ So dringt beispielsweise das apothekenpflichtige „doc Ibuprofen Schmerzgel“ aufgrund seiner speziellen Mikrogel-Zubereitung schnell in das Gewebe ein und kann anhaltend und präzise den Schmerz lindern, fast ohne den übrigen Organismus durch Zirkulation im Blut zu belasten. Sobald die Schmerzen nachlassen, entspannt sich die betroffene Muskulatur, sie wird wieder besser durchblutet und beweglicher.

Bewegtes Sitzen tut dem Rücken gut

Neben einem ergonomisch gut gestalteten Arbeitsplatz ist bewegtes Sitzen die beste Voraussetzung für ein beschwerdefreies Arbeiten. Abwechslung zählt: Möglichst oft die Sitzposition wechseln, aufstehen und umhergehen. Den Telefonhörer nie zwischen Kopf und Schulter einklemmen und öfter mal im Stehen telefonieren. Zwischendurch kleine Pausen einlegen und diese zum Dehnen und Strecken nutzen. Eine dezente Variante: Die Hände hinter dem Kopf verschränken, Oberkörper geradehalten und die Schultermuskulatur nach oben ziehen.

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