Serviceorientierte Durchstarter

(djd). Realschulabschluss oder Abitur, und nun? Die Eltern von Schulabgängern entdecken in den Ausbildungsbörsen der Tageszeitung Berufe, von denen sie zuvor nie etwas gehört haben. Kein Wunder, viele Berufsbilder sind neu, aber trotzdem nicht weniger spannend als die altbekannten. Fachleute für Systemgastronomie werden zum Beispiel aktuell gesucht. Denn entgegen den Unkenrufen, dass bei Restaurantketten jeder einen Fuß in die Tür bekommt, muss es auch dort Fachpersonal geben, das den Überblick über Abläufe und Qualitätsmanagement behält. Auf http://www.myinfo.de/systemgastronomie gibt es Infos über den Ausbildungsrahmenplan für diesen jungen Berufszweig und Tipps für serviceorientierte Durchstarter.

Dreijährige Ausbildung

In der dreijährigen Ausbildung in diesem Beruf erfährt man beispielsweise, dass die Frage nach dem Außer-Haus-Verzehr wichtig ist für die Berechnung der Mehrwertsteuer. Es handelt sich um eine klassische kaufmännische Ausbildung, in der Marketing und Kostenberechnung eine große Rolle spielen. Natürlich lernen die Auszubildenden auch die Arbeitsabläufe aus den Bereichen vor und hinter dem Verkaufstresen, in Küche und Lager kennen. Wichtige Voraussetzung für einen Aufstieg sind zudem die anhaltende Fortbildung und der Spaß am Umgang mit Menschen. Dann sind weitere Aufgaben im Restaurantmanagement nur eine Frage der Zeit.

Kein kleines Rad im System

Auch wenn Anbieter im Bereich der Systemgastronomie wie McDonalds einen hohen Wiedererkennungseffekt haben: Anonym geht es hinter den Kulissen nicht zu. Der Berufsnachwuchs bekommt eine individuelle Betreuung. In manchen Unternehmen haben sich regelmäßige Auszubildendentreffen eingebürgert, die von Franchise-Nehmern wie etwa den McDonalds-Restaurants in Recklinghausen und Datteln gefördert werden. Die dortigen Azubis haben Paten an ihrer Seite, die sie unterstützen und auch Nachhilfe organisieren, wenn es an der Berufsschule mal in einem Fach hapert. Und keine Theorie ohne Praxis: Einen Tag lang darf jeder Azubi komplett eine Schicht planen und organisieren. Dann übernehmen die jungen Leute einzelne Bereiche eigenverantwortlich – vom Bestellsystem bis zur Hygiene.

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