Service: Mit Sicherheit drucken und kopieren

Dortmund – Die mögliche Gesundheitsgefährdung durch Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern im Büro sorgt immer wieder für Diskussionen. Viele Beschäftigte, die mit diesen Geräten täglich arbeiten, sind verunsichert. Hintergrund sind Befürchtungen, dass die von Druckern und Kopierern ausgestoßenen Partikel krank machen können. Aktuelle Informationen stellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt auf einer Übersichtsseite unter www.baua.de/tonerstaub zur Verfügung. Dort bietet die BAuA aktuelle Informationen über Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern sowie zu Tonerstäuben an. Dazu zählen auch zwei Schutzleitfäden, die auf jeweils zwei Seiten kurz und übersichtlich Maßnahmen vorstellen, die die Arbeit mit Druckern und Kopierern sicher machen.

So findet sich dort der Schutzleitfaden 130, der allgemeine Vorsichtsmaßnahmen und Empfehlungen auflistet, die grundsätzlich immer einzuhalten sind. Dazu gehört zum Beispiel, nur Geräte mit Prüf- und Umweltzeichen wie GS, DGUV-Test oder „Blauer Engel“ anzuschaffen oder eine gerätekundige Person zu beauftragen. Außerdem beschreibt er Maßnahmen, die im Zusammenhang mit Wartung und Instandhaltung stehen, und genaue Anforderungen an den Aufstellort für Drucker und Kopierer.

Der Schutzleitfaden 260 richtet sich vor allem an Servicetechniker, die für die Wartung der Geräte und für die Entsorgung der Tonerkartuschen zuständig sind, aber auch an Beschäftigte in Recyclingbetrieben. Dieser Leitfaden befasst sich unter anderem mit persönlicher Schutzausrüstung wie Handschuhen, der sicheren Entsorgung und den Inhalten einer Betriebsanweisung. Werden alle Maßnahmen getroffen, könne von einer sicheren Arbeitsumgebung ausgegangen werden, betont die BAuA.

Weiterhin enthält das Internetangebot Merkblätter und wissenschaftlich geprägte Fachartikel, die eine Übersicht über den aktuellen Kenntnisstand geben. Erläutert wird darin auch die aktuelle Bewertung der BAuA, wonach es für Beschäftigte im Büro hinsichtlich der Staubbelastungen keinen Anlass zur Besorgnis gibt. Hintergrund ist eine Abschätzung durch BAuA-Experten, dass die Staubbelastungen im derzeit akzeptablen Bereich liegen. Dies gelte auch für Servicetechniker und Beschäftigte in Recyclingbetrieben, die regelmäßig mit Toner arbeiten – vorausgesetzt, dass die Staubbelastung durch geeignete Maßnahmen möglichst gering gehalten werde.

Alle Schutzleitfäden, Merkblätter und Fachartikel können als PDF unter www.baua.de/tonerstaub heruntergeladen werden.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie ermöglichen Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Rund 660 Beschäftigte arbeiten am Hauptsitz in Dortmund und den Standorten Berlin, Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Scroll to Top