Selbstständig, aber nicht einsam

(djd). Die Fortschritte der Medizin sowie eine gesündere Lebensweise führen dazu, dass immer mehr Menschen länger leben. Die neue Generation 70 plus will aber nicht nur medizinisch abgesichert sein. Genauso wichtig sind die Umgebung und die zwischenmenschlichen Kontakte. Für ein möglichst selbstständiges Leben und zugleich eine Entlastung der Angehörigen sorgen Hausnotrufsysteme seit mehr als 30 Jahren. Zusätzlich werden heute neue technische Möglichkeiten zur Kommunikation mit Familie, Freunden und Ärzten integriert. So bleiben Senioren ein aktiver Teil der Gesellschaft und können länger unabhängig zu Hause leben.

Das Alter zu Hause genießen

Frau Seebach beispielsweise genießt es, mit 84 Jahren noch in ihrer eigenen Wohnung leben zu können. Sie wird von ihrer Tochter versorgt, die im selben Haus wohnt. Für Notfälle verfügt Frau Seebach über einen Hausnotruf. Der wie eine Armbanduhr getragene Sender verbindet sich per Knopfdruck über Funk mit der Basisstation. Diese nimmt sofort Kontakt mit der rund um die Uhr besetzten Zentrale auf. Dort klärt ein geschulter Mitarbeiter in einem Gespräch die Dringlichkeit der Lage. Bei Bedarf kommt der Bereitschaftsdienst vorbei und leistet Hilfe oder informiert nach Wunsch die Angehörigen. Nicht nur ihre Tochter ist beruhigt, auch Frau Seebach fühlt sich sicherer: „Einmal bin ich auf der Treppe gestürzt. Meine Tochter war zum Glück sehr schnell da.“

Generation 70 plus geht online

Auch Frau Schäfer lebt wieder zu Hause. Sie ist nach sechs Jahren Aufenthalt aus dem Pflegeheim ausgezogen: „Meinen 70. Geburtstag wollte ich unbedingt zu Hause mit meiner Familie und meinen Freunden feiern. Und das habe ich auch geschafft.“ Frau Seelbach und Frau Schäfer kennen sich aus einem Telefonchat für Senioren. Dort ist ebenfalls Herr Arnheim aktiv. Er ist auch mit 92 Jahren noch aktiver Nutzer moderner Kommunikationsmittel: „Ich skype immer wieder mit meiner Enkeltochter, die gerade in Japan lebt. So können wir wunderbar in Kontakt bleiben.“

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