Sein besonderes Engagement gilt der interdisziplinären Krebstherapie

Einer der Wegbereiter der chirurgischen Onkologie, ein Initiator der interdisziplinären Krebszentren in Deutschland und profilierter Vertreter der deutschen Hochschulmedizin, Professor Dr. Dr. h.c. J. Rüdiger Siewert, feiert am 8. Februar 2010 seinen 70. Geburtstag. Der gebürtige Berliner leitet als hauptamtlicher Ärztlicher Direktor das Universitätsklinikum Heidelberg und ist Vorsitzender des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD).

Im Namen des gesamten Aufsichtsrats des Universitätsklinikums Heidelberg gratuliert der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Ministerialdirektor Klaus Tappeser, seinem Leitenden Ärztlichen Direktor herzlich. "Der Aufsichtsrat schätzt sich glücklich, Herrn Professor Siewert an der Spitze des Universitätsklinikums Heidelberg zu wissen. Mit seiner Erfahrung, seiner Sachkunde und seinem strategischen Weitblick hat er in seiner bisherigen Amtszeit seit Juli 2007 wichtige Projekte erfolgreich abgeschlossen und die Position des Universitätsklinikums Heidelberg als eines der führenden Universitätsklinika in Deutschland gefestigt. "Der Aufsichtsrat sei überzeugt, dass das Universitätsklinikum Heidelberg dank der Tätigkeit von Herrn Professor Siewert als Leitendem Ärztlichen Direktor auch zukünftig hervorragend aufgestellt sein werde, so Tappeser.

Weltweit bekannter Krebschirurg und profilierter Vertreter der
Hochschulmedizin

Nach dem Medizinstudium in Berlin und Basel absolvierte Professor Siewert seine chirurgische Ausbildung am Berliner Virchow-Klinikum und der Universität Göttingen, wo er sich über Diagnostik und Operationsmethoden der Speiseröhrenchirurgie habilitierte. 1982 folgte Siewert einem Ruf an das Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München und übernahm den Lehrstuhl für Chirurgie und die Leitung der Chirurgischen Klinik. Er gilt als einer der weltweit führenden Spezialisten auf dem Gebiet der Speiseröhren- und Magen-Chirurgie, u. a. durch Entwicklung neuer Operationstechniken.

Seine wissenschaftlichen und medizinischen Leistungen finden Niederschlag in mehr als 400 Publikationen, zahlreichen Lehrbüchern und wurden national und international mit Ehrungen bedacht, u.a. dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (1994), der Ernennung zum Offizier des Ordens der französischen Ehrenlegion (2001) und dem Deutschen Krebshilfepreis (2005). Seine weltweite Anerkennung als Chirurg spiegelt sich in über 20 Ehrenmitgliedschaften und Präsidentschaften wider, u.a. als Ehrenmitglied des "Royal College of Surgeons of England" und Präsident der "International Society of Surgery".

Von 1987 bis 2007 hatte Professor Siewert zusätzlich das Amt des Leitenden Ärztlichen Direktors des Klinikums Rechts der Isar inne und führte es in dieser Zeit in die Spitzengruppe der Universitätsklinika in Deutschland.

Vorsitzender des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands

Am Universitätsklinikum Heidelberg ist einer seiner Schwerpunkte die Weiterentwicklung der interdisziplinären Krebstherapie. Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen NCT Heidelberg, ein Gemeinschaftsprojekt des Universitätsklinikums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Deutschen Krebshilfe, gilt als beispielhaftes Modell für den Aufbau weiterer interdisziplinärer Krebszentren in Deutschland. In Siewerts bisherige Amtszeit fiel zudem die Eröffnung des Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrums HIT und die Integration der vormals eigenständigen Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg in das Universitätsklinikum Heidelberg.

Als Vorsitzender des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) tritt Professor Siewert für die hohe Qualität der Hochschulmedizin ein sowie die Durchsetzung ihrer besonderen Interessen gegenüber Gesundheits- und Wissenschaftspolitik.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.600 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.400 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
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Fax: 06221 / 56 45 44
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(idw, 02/2010)

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