Sehr gute Testnoten für leistungsstarke Luftwärmepumpe mit kleinen Abmessungen

(mpt-13/16). Wärmepumpen brauchen keinen Raum für Brennstoffe, sie sind kompakt und finden daher überall einen Platz. Deshalb, und auch durch die Fortentwicklung der Technik zu hoher Zuverlässigkeit und Effizienz, sind sie ein guter Tipp, wenn es um die kostengünstige und effiziente Heizung und die Versorgung mit warmem Wasser geht. Eine sehr gute Leistungsausbeute liefern heute auch Wärmepumpen, die die Luft als Wärmequelle nutzen.

Ein Viertel Energie aus der Steckdose, drei Viertel aus der Luft: Testergebnisse von Luftwärmepumpen

Durch einen niedrigen Verbrauch von Energie aus der Steckdose, kleine und kompakte Maße sowie die einfache Installation überzeugen Luftwärmepumpen wie die Terra IL Complete. Das kompakte Gerät des Anbieters IDM Energiesysteme erreicht einen COP (englisch für Leistungskoeffizient) von 4,23, mit dem es in Vergleichstests weit vorn liegt. Die Zahl sagt aus, dass die Luftwärmepumpe 3,23 Teile der Energie der Umgebungsluft entzieht und nur einen Teil für den Antriebsstrom aus dem Stromnetz zapfen muss. Im Test liefert die Wärmepumpe, die unter http://www.idm-energie.at vorgestellt wird, eine Vorlauftemperatur von 35 Grad, wenn draußen Lufttemperaturen von zwei Grad über Null herrschen. Aufgrund des guten Abschneidens besitzt das Gerät das EHPA-Gütesiegel der European Heat Pump Association. Eine Förderung über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist möglich, da die Luftwärmepumpe auch in der Liste der Bafa-förderungsgerechten Modelle enthalten ist, in der auch die COP-Werte mit Zertifikat der Prüfung zu finden sind.

Luftwärmepumpe: Sehr kleines Gehäuse enthält alle technischen Bauteile

Luftwärmepumpen bestehen im Wesentlichen aus Verdampfer, Ventilator und einem Kompressor. Der Verdampfer entzieht die Wärme aus der Luft, der Ventilator sorgt dafür, dass eine entsprechend große Menge an Luft zum Verdampfer transportiert wird. Der Kompressor ist Kernstück eines thermodynamischen Prozesses, bei dem die Wärme erhöht wird. Als Ergebnis bekommt der Nutzer warmes Wasser für die Heizung oder fürs Brauchwasser. Alle diese Komponenten sind bei der kompakten Luftwärmepumpe in einem Metallgehäuse verpackt. Durch eine vertikale Anordnung fällt die Standfläche des Wärmepumpen-Aggregats sehr klein aus, sodass sie leicht aufgestellt werden kann. Nur Leitungen für die Zuleitung und Ableitung der Außenluft sind noch zu verlegen, ansonsten muss das Modell nur noch mit dem Stromnetz verbunden werden.

Fernbedienung via Web

Auch die Luftwärmepumpe lässt sich über das Internet ansteuern und regeln. Ein Wärmepumpenregler, der sogenannte IDM-Navigator, macht dies über Smartphone, Tablet-PC oder Computer möglich, sowohl von zu Hause aus als auch von unterwegs. Dazu muss die Luftwärmepumpe nur mit dem Internetzugang zu Hause verbunden werden.

Sichere Funktion durch Serviceinformationen im Internet

Um den aktuellen Zustand der Wärmepumpentechnik festzustellen, muss ein Servicetechniker nicht mehr vor Ort sein. Alle Daten können übers Internet direkt zum Hersteller gesendet werden. Bei Problemen sendet die Steuerungstechnik die Informationen automatisch zum Kundendienst. Über eine Ferndiagnose kann in den meisten Fällen die Ursache für ein Problem abgeklärt werden. So können Einstellungen übers Internet korrigiert werden, und bei einem Ausfall weiß der Techniker, welche Teile er mitbringen muss. Auch für die intelligenten Stromnetze der Zukunft sind die Wärmepumpen bereits ausgestattet. Heute bereits kann die Energie genutzt werden, die eine Solarstromanlage auf dem Dach erzeugt. Bereits in wenigen Jahren können die Wärmepumpen dann von den volatilen Strompreisen profitieren, die durch die „Smart Grids“, die geplanten „mitdenkenden“ Stromnetze zur Verfügung stehen werden. Auch die Wärmemengen können gemessen und gespeichert werden, ein Durchflusszähler muss daher nicht extra eingebaut werden.

Heizung im Winter, Klimaanlage, wenn es heiß wird

Der Grundprozess, mit dem die Luftwärmepumpe Strom erzeugt, sorgt im Kühlschrank auch für Kälte. Damit es in der warmen Jahreszeit im Haus kühl bleibt, kann die Wärmepumpe daher auf Umkehrbetrieb umstellen. Dann entnimmt die Wärmepumpe Wärme aus der Luft im Haus und gibt sie nach außen ab – in den Räumen wird es entsprechend kühler. Zusätzliche Klimageräte werden damit überflüssig.

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