Schwindel und Schwerhörigkeit in der Begutachtung

(Jena) Schwindel als Folge von Unfällen ist eines der zentralen Themen des diesjährigen 14. Jenaer Fort- und Weiterbildungskolloquiums "Gutachten in der HNO-Heilkunde", das am 5. und 6. Februar am Universitätsklinikum Jena (UKJ) stattfindet.

Etwa 120 Teilnehmer, vorrangig Ärzte, aber auch Vertreter von Berufsgenossenschaften und Juristen, diskutieren zwei Tage lang rechtliche und medizinische Aspekte der medizinischen Gutachtenerstellung. Neben dem auf sehr vielen unterschiedlichen Ursachen basierenden Krankheitsbild des Schwindels steht dabei auch wieder das Thema Schwerhörigkeit auf der Tagesordnung.

"Schwindel mit den damit verbundenen Einschränkungen der Berufsfähigkeit ist ein häufiges Krankheitsbild, das sehr viele Auslöser haben kann und nicht immer klar zuzuordnen und erfolgreich zu behandeln ist", erklärt Dr. Gerlind Schneider, Oberärztin an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) am Universitätsklinikum Jena und Leiterin der Tagung. "Dabei bringen die Störungen des Gleichgewichts und der räumlichen Orientierung für die Betroffenen im Alltag und vor allem in bestimmten Berufen große Einschränkungen mit sich, so dass Schwindel gerade bei der Begutachtung durch Ärzte eine große Rolle spielt".

5. und 6. Februar 2010, Beginn: 12.00 Uhr
14. Jenaer Fort- und Weiterbildungskolloquium "Gutachten in der HNO-Heilkunde"
Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Jena, Lessingstraße 2

Ansprechpartnerin:
Dr. Gerlind Schneider
Oberärztin Klinik für Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/935115
E-Mail: Gerlind.Schneidermed.uni-jena.de
(idw, 02/2010)

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