Schwerhörigkeit: Immer mehr Jugendliche leiden darunter

In Zeiten von iPod und anderen MP3-Playern wächst in Deutschland vor allem die Zahl der jugendlichen Schwerhörigen. Circa 500.000 von ihnen dürften bereits behandlungsbedürftige Hörschäden haben, die Experten rechnen mit einer weiteren Zunahme. Vor allem laute Musik, laute Computerspiele und auch lautes Spielzeug belasten bereits junge Ohren immer stärker und immer länger. Dr. Andrea Mischker von der Direktkrankenversicherung BIG: "Jugendliche sollten sich nicht zu häufig und zu lange extremen Lärmbelastungen aussetzen. Spätestens wenn die Lautstärke zu einem Unwohlsein oder zu Ohrengeräuschen führt, sollte man die Disco oder das Konzert verlassen. Bemerkt man auch nach 24 Stunden noch ein Ohrensausen (Tinnitus), ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen, um bleibende Hörschäden zu vermeiden."

Wer bereits von einem Hörschaden betroffen ist, dem wird heute online das Auffinden einer Hörhilfe leichter gemacht. Dr. Andrea Mischker: "Unter www.big-direkt.de befindet sich eine Datenbank mit den Angaben von 3.800 Hörgeräteakustikern. Der Versicherte findet so schnell einen geeigneten Anbieter in seiner Nähe." (djd/pt, 02/2010)

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