Schwarz-Weiß-Look, Transparenz und Exotik

(dtd). Es wird Zeit für Farbe, leichte Stoffe und etwas Transparenz. Wohl jeder sehnt wärmere Temperaturen herbei, um endlich dicke Pullover und Jacken gegen eine peppige Frühjahrsgarderobe einzutauschen. Denn die neue Mode ist bunt und abwechslungsreich und hält für jeden den passenden Trend bereit.

Schwarz-Weiß-Look

Zu den wichtigsten Farben der Saison gehören Rot, Sonnengelb, Grasgrün und Royalblau. Bei den Rottönen ist alles möglich und gerne wird untereinander gemixt. Was sich früher „biss“, ist heute kein Problem. Daneben haben auch eisige Pastelltöne Hochkonjunktur, die untereinander kombiniert werden können. Frauen, die den klassischen Stil bevorzugen, tragen im Sommer weich fallende Shirts, Kleider und Hosen in hellen Tönen wie Braun, Beige oder Nude. Ebenso wichtig ist in dieser Saison Weiß. Entweder pur von Kopf bis Fuß oder in Kombination mit Schwarz. Der Schwarz-Weiß-Look fällt häufig durch prägnante grafische Muster wie Rauten, Rechtecke, Kreise oder Streifen auf. Neu sind Metallic-Nuancen wie Silber- Gold- und Kupfertöne. Aber auch Blau, Grün oder Violett können metallisch schimmern. Damit es nicht zu sehr „glänzt“, kombiniert man die Metallic-Nuancen am besten mit schlichten, unifarbenen Teilen. Neu ist der Trend, mit knalligen Neonspots elegante Outfits aufzulockern.

Transparenz ist in

Etwas Haut darf im Frühling und Sommer durchscheinen, denn Transparenz steht für sommerliche Leichtigkeit und Zartheit. Da in diesem Jahr aber nicht nur Blusen, sondern auch Kleider und Röcke aus transparenten Materialien wie Seide oder Chiffon in den Geschäften zu finden sind, dürfen sie über „blickdichten“ Teilen getragen werden. Je nach Lust und Laune kann frau so mehr oder weniger Haut zeigen. Interessant sind kontrastreich zusammengesetzte Oberteile aus durchsichtigem Netz und blickdichtem Jersey.

Taille wird betont

Kleider und Röcke sind häufig vom Stil der 1950er Jahre inspiriert und präsentieren sich mit betonter Taille und Rocksäumen bis zum Knie. Ausgestellte A-Linien-Röcke werden zu kurzen Tops, Blusen oder knappen Jacken getragen und gehören wie Pencilskirts und vor allem Plisseeröcke zu den Rennern der Saison. Die Midi-Länge zeigt sich ebenso bei den Kleidern im Retro-Look der 40er Jahre, die durch zarte Blumenmuster, Spitze und betonte Schultern auffallen. Eher an die 70er Jahre erinnern hingegen flattrige Maxikleider, Ethno-Tuniken und Hippie-Röcke. Daneben steht purer Minimalismus mit kragenlosen Jacken, geraden Shiftkleidern oder kastigen Oberteilen zu schlichten Röcken. Legere Blazer aus softem Baumwollstretch bleiben angesagt. Hinzu kommen sportliche Blousons in peppigen Farben.
Dank der Variantenvielfalt sind weiterhin alle Hosen-Linien möglich, sportliche Chinos wie elegante, schmal geschnittene Hosen in 3/4-Länge. Wichtige Designdetails sind Zier-Steppungen, gekrempelte Säume und Kontraststreifen. Viele Hosenkollektionen fallen durch farbenfrohe Blumenmuster auf.

Exotischer Asientrend und Mustermix

Geht es nach den internationalen Designern, trägt die Business-Frau in dieser Saison weite Blazer mit Schulterpolstern, die mit schimmernden Stoffen oder taillierter Bundfaltenhose kombiniert werden. Deutlich exotischer ist der neue Asientrend mit Anleihen an Kimono und Judojacken. So finden sich Jacken mit kastig geschnittenen Ärmeln, die in der Taille mit einem Gürtel geschlossen werden. Großflächige Drachen- oder Kirschblütenmuster gehören ebenso dazu wie Blusen und Kleider mit Kimonoärmeln. Wie bereits im vergangenen Sommer bleibt auch der Mustermix ein wichtiges Thema. Nach dem Motto „wie es einem gefällt“ darf wild kombiniert werden.

Bunte Männerwelt
Die neuen Trends für Frühling und Sommer

(dtd). Farbe wird in der Männermode immer wichtiger. So sieht das Deutsche Modeinstitut DMI die Farbwelten des Sommers nahezu unisex einsetzbar. Die Palette reicht von Pastellfarben wie Hellblau über Pistaziengrün bis Rosé, von frischen Kontrastfarben bis hin zu leuchtendem Royalblau, Rot und Orange. Klare Blautöne zählen bei Hemden und Sakkos zu den Favoriten, während Dunkelrot und Steingrau vor allem bei Anzügen beliebt sind.

Die Silhouette bleibt insgesamt sehr schmal. Sakkos zeigen sind häufig aus leicht gewaschenen Materialien in sommerlichen Leinen-Optiken auf Woll-Basis sowie Baumwoll-Leinen-Qualitäten und werden modisch mit T-Shirt zur bunten Chino getragen. Neu sind Sakkos mit Farbverlauf.
Als Hemd-Alternative fungieren elegant interpretierte Poloshirts. Und anstatt eines Blazers darf es auch mal ein kurzer Sommermantel sein. Hemden fallen durch schlanke Formen mit Teilungsnähten und bunten Knöpfen auf. Ein Sommertrend, der wohl nicht jedem Mann gefallen wird, sind Blumenmuster auf Hemd oder Hose, sogar als „Komplett-Look“. Ebenso auffallend sind Metallic Effekte auf Blousons und Jacken oder neonfarbene Kleidungsstücke und Accessoires.

Modische Accessoires gehören für viele Männer inzwischen ganz selbstverständlich dazu. Neben sommerlichen Schals und farbigen Strümpfen schmücken sich Mutige in diesem Sommer mit auffälligen und markanten Ketten.

Mini-Bags und opulenter Schmuck
Accessoires zeigen sich farbenfroh und auffällig

(dtd). Tücher, Gürtel, Hüte und Co. sind ideal, um mit wenig Aufwand den Look aufzupeppen. Es lohnt sich also, nach den neuesten Accessoires Ausschau zu halten und sich das eine oder andere Teil zu leisten.

Zu den wichtigsten Trends der Saison gehören bunte Seidentücher. Die so genannten Foulards sind mit ihren farbenfrohen Blumen-, Tier- und Grafikmustern wahre Eyecatcher und können nicht nur um den Hals getragen werden, sondern auch ums Handgelenk gebunden, an den Handtaschen-Henkel geknotet oder als Haarband eingesetzt werden.

Taschen gibt es wie immer in allen Formen und Farben. In ist, wer eine der neuen Mini-Bags trägt. Zwar passt nicht viel hinein, dafür muss man aber auch nicht lange nach Schlüssel und Co. suchen. Um so mehr lässt sich in einer Shopping-Bag verstauen. Die XL-Formate werden immer häufiger als Allrounder eingesetzt und passen dank ihres edlen Looks ins Büro ebenso wie zur Shoppingtour oder der Abendverabredung. Daneben greift frau in diesem Sommer zu knallig-bunten Taschen in geometrischen Formen wie Quader oder Trapez, während die knautschige Beutelform seltener wird. Auffallend ist der Materialmix vieler Taschenmodelle. Die Laufstege der internationalen Designer eroberten die so genannten Slip-in-Bags, also Clutches, Pochettes und klassische Klappentaschen mit einem speziellen Schlupfriemen für die Hände.

Da in diesem Sommer oftmals die Taille in den Mittelpunkt rückt, präsentieren sich Gürtel mit besonders raffinierten Verschlüssen. Ob schmal oder breit: Getragen werden sie über Blazern und Kostümjacken, weiten Kleidern, Blusen und Pullis. Schmuck zeigt sich 2013 sehr opulent. Extravagante Ketten, die eng am Hals getragen werden, sind ebenso en vogue wie breite Armreifen aus glänzendem Metall. Wer auffallen will, trägt an jedem Handgelenk einen oder kombiniert mehrere Modelle aus verschiedenen Materialien wie Kunststoff, Textil oder Edelmetall. Lange Ketten passen gut zu schlichten T-Shirts und für das gewisse Extra sorgen große Anhänger wie Tiermotive.

Farbige Früchte und sportliche Sneakers
Der Schuhsommer 2013 ist bunt und vielseitig

(dtd). Der Schuhsommer 2013 zeigt sich bunt wie Bonbons, erinnert an Blumenwiesen und Softeis. Glänzende leuchtende Farben, hübsche Stickereien, florale und grafische Muster, raffinierte Prägungen, Lack-Applikationen, Metallelemente und kunstvolle Flechtungen setzen fantasievolle Akzente. Die Schuhe werden insgesamt feiner, Materialien zeigen mehr Glanz, während der bislang gewollt künstliche Used-Look allmählich von der Bildfläche verschwindet.

Eines der großen Themen sind laut Claudia Schulz vom Deutschen Schuhinstitut DSI in Offenbach, Candy Colours und Sorbettöne wie Rosa, Pink, Mint, Himmelblau, Flamingo, Flieder, Apricot und Limone. Entweder Ton in Ton oder im Mix mit Schwarz, Weiß und Grau. Unifarbene Modelle überraschen häufig mit einer andersfarbigen Sohle oder Naht. Modemutige tragen in diesem Jahr Highheels, Peeptoes, Ballerinas und Co. mit leuchtenden Blüten-, Obst- und Tier-Prints.

Passend zum minimalistischen Stil zeigen sich viele Schuhe auch in Weiß, hellen Kiesel- und Kittnuancen, in Nudetönen und schimmernden Metallisés wie Gold, Silber und Kupfer. Weiß zeigt sich nach Auskunft des Deutschen Schuhinstituts pur, in Kombination mit hellen Grautönen oder als Schwarz-Weiß-Kontrast. Gewürztöne wie Curry oder Safran sind ebenso angesagt.

Must-Have der Saison sind Jogging- und Runningschuhe im Retro-Look mit Streifen-, Sternen- oder Nietenapplikationen in Metall oder Neon. Viele der sportlichen Modelle haben innen liegende Keil-Absätze. Wer es lässig mag, trägt im Frühling ungefütterte Sommerstiefel, Biker- und Westernstiefel oder farbige Ankleboots mit floralen Stickereien und Nieten. Plateau-Pumps und Ballerinas bleiben angesagt. Die bequemen Loafers, auch Gentlemen-Slipper oder Papst-Pantoffeln genannt, sind weiter auf dem Vormarsch und in allen Farben zu finden. Flache Capri-Sandalen sind ebenso möglich wie schwindelerregend hohe Lack-Schuhe in Knallfarben.

Herren mögen es sportlich-lässig und tragen ungefütterte Sneaker oder Halbschuhe mit Perforationen. Material-Mix, Paspellierungen und Kontrastnähte oder farbige Senkel sorgen für das gewisse Extra. Modebewusste tragen knallbunte Sneakers zum Anzug, softe Loafers zur schmalen, kürzeren Hose oder kernige Boots in Curry- und warmen Brauntönen.

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