Schutzschild fürs Schmuckstück

(djd). Umwelteinflüsse machen fabrikneuem Autolack vom ersten Tag an zu schaffen. Beim Trocknen der letzten Lackschicht entstehen in der Oberfläche winzige, nur unter dem Elektronenmikroskop sichtbare Mikroporen. Auch wenn die Vertiefungen minimal sind, bieten sie Angriffsfläche für Rußpartikel, Feuchtigkeit, Staub und Schmutz. Bereits nach zwei Jahren lassen sich mit dem Elektronenmikroskop Beschädigungen und Zerklüftungen der Oberfläche deutlich erkennen. Auch mit bloßem Auge sichtbar wird dann der nachlassende Glanz der Oberfläche.

Poren dauerhaft verschließen

Wer seinen Neuwagen dauerhaft davor schützen will, braucht eine Beschichtung, welche die Poren dauerhaft verschließt. Seit mehr als 30 Jahren ist dafür beispielsweise ein spezielles Versiegelungssystem namens Ditec auf dem Markt. Der Grundaufbau dieser konservierenden Lackversiegelung besteht zunächst aus einer sorgfältigen Reinigung des Lacks, einer mehrmaligen Beschichtung zum Füllen der kleinen Poren und dem sogenannten TopCoat. Letzterer verbindet sich nach dem Auftrag mit dem Porenfüller zu einer dauerelastischen Kunststoffschicht, die den Lack vor den üblichen mechanischen Beschädigungen schützt.

Das ganze System bietet eine garantierte Glanz- und Schutzversiegelung für bis zu sechs Jahre bei Neufahrzeugen, bei älteren Modellen wird der Lackverfall gestoppt und der Tiefenglanz sichtbar erhöht. Der Pflegeaufwand in der Waschstraße reduziert sich erheblich, einfaches Waschen und Trocknen genügt. Unter http://www.lackkonservierung.de gibt es im Internet alle Informationen und eine Liste der Partnerbetriebe.

Komplette Erneuerung nicht mehr notwendig

Die Kosten für eine konservierende Erstbehandlung belaufen sich für einen Mittelklassewagen auf einmalig 540 Euro. Für die Auffrischungen, die alle eineinhalb Jahre empfohlen werden, fallen nur rund ein Drittel dieser Kosten, also etwa 180 Euro, an. Eine komplette Erneuerung wie bisher nach drei Jahren ist mit dem neuen Verfahren nicht mehr nötig. Die Lackgarantie gilt dennoch wie gewohnt, nach vorheriger Begutachtung sogar auch für die meisten Gebrauchtwagen.

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