Schutzkonzepte – Gewaltprävention an Kliniken | 6. Ilse Schulz-Forum am 08.11.2018

Der Begriff des Schutzkonzepts beschreibt in diesem Falle alle strukturellen und prozessorientierten Maßnahmen, die zum Erreichen des Ziels einer gewaltfreien Umgebung und eines gewaltfreien Umgangs beitragen. Zwei Vorträge stellen sowohl die Theorie als auch die Praxis der Entwicklung von Schutzkonzepten am Universitätsklinikum Ulm dar. Dr. Marc Allroggen, Komm. Sektionsleiter der Institutsambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, wird in seinem Vortrag darauf eingehen, welche Situationen und strukturellen Bedingungen die Entstehung von Gewalt begünstigen und welche Maßnahmen und Schritte zur Etablierung eines Schutzkonzepts an Kliniken notwendig sind. In ihrem anschließenden Vortrag wird Barbara Frey, Stationsleitung der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, einen Einblick in die Praxis geben und den Prozess der Schutzkonzeptentwicklung in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie präsentieren.

„Wir laden alle Interessierten herzlich zum sechsten Ilse Schulz-Forum ein und freuen uns, über das wichtige und aktuelle Thema Schutzkonzepte zu informieren, um im Anschluss an die Vorträge gemeinsam darüber zu diskutieren“, sagt Barbara Klingler-Volswinkler, Beauftragte für Chancengleichheit des Universitätsklinikums Ulm, die das Forum organisiert.

Über das Ilse Schulz-Forum
Das Ilse Schulz-Forum – benannt nach der 2009 verstorbenen Ulmer Krankenschwester, Pflegeexpertin und Frauenforscherin Ilse Schulz – wird seit 2015 zweimal jährlich ausgerichtet und dient dem Austausch und Wissenstransfer der verschiedenen Bereiche des Ulmer Universitätsklinikums und der Öffentlichkeit. Ilse Schulz leitete von 1969 bis 1984 den Pflegedienst der Ulmer Kliniken und förderte in dieser Zeit besonders die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams und Fortbildungen im Pflegedienst. Sie setzte sich außerdem stark für die Gleichstellung von Männern und Frauen ein und wurde nach ihrer Pensionierung unter anderem durch Publikationen zur Frauengeschichte und vor allem zur Rolle der Frauen in der Geschichte der Stadt Ulm bekannt.

(Text: Dr. Marc Allroggen und Barbara Frey / Redaktion durch Annika Schmidt)

Weitere Informationen
Barbara Klingler-Volswinkler, Beauftragte für Chancengleichheit,
Tel. 0731 500-43027, barbara.klingler-volswinkler@uniklinik-ulm.de

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