Schutz vor Wind und Wetter

(mpt-14/45906a). Die meisten Menschen denken beim Dach nur an die Eindeckung des Hauses. Dabei sind viel mehr Dacharten möglich, als man zunächst vermutet, beispielsweise das Vordach, das Dach für einen Carport, für die Terrasse, als Sonnen- und Regenschutz, die Bedachung des Geräteschuppens oder Gartenhauses und vieles mehr. Ganz gleichgültig, um welche Dacharten es auch geht, grundsätzlich sind ein langlebiger und sicherer Schutz vor Witterungseinflüssen wie Regen und Wind gewünscht. Daher sollte jede Bedachung stets gut geplant werden, damit das verwendete Material auch passend zum Zweck ausgewählt wird.

Welches Baumaterial für welches Dach?

Viele Dächer können von erfahrenen Heimwerkern problemlos selbst eingedeckt werden, beispielsweise um die Terrasse zu modernisieren oder ein Gartenhaus zu errichten, in dem Fahrräder oder Geräte untergebracht werden können. Dadurch können Kosten gespart werden. Welches Baumaterial verwendet wird, ist von den Dacharten sowie dem Einsatzzweck abhängig. Für eine offene Bedachung beispielsweise sind insbesondere Profil- und Hohlkammerplatten geeignet. Dazu zählen unter anderem Vor- und Terrassendächer oder Carports. Bei einem geschlossenen Aufbau hingegen sollten ausschließlich Hohlkammerplatten gewählt werden, da diese in Bezug auf die Wärmedämmung sehr gute Eigenschaften aufweisen.

Kunststoffe für alle Dacharten

Das gewählte Material hängt zudem von Aspekten wie Lichtdurchlässigkeit, UV-Beständigkeit, Robustheit und Transparenz ab. Kunststoffe wie PVC beispielsweise sind zwar preisgünstig in der Anschaffung, allerdings altern sie schnell. Für ein Dach, das eine Terrasse schmücken soll, sind diese Materialien daher ungeeignet. Bei solch hochwertigen Dacharten sind Profilplatten aus stabilem Acrylglas oder Hohlkammerplatten aus Polycarbonat meist die bessere Lösung. Auch auf Dauer behalten sie ihr Erscheinungsbild und gewährleisten für viele Jahre einen klaren Durchblick. Häufig weisen sie sogar noch zusätzliche nützliche Eigenschaften auf, beispielsweise eine Beschichtung, die sich selbst reinigt oder ein „Sunstop“, der ein zu starkes Aufheizen verhindert.

Neue Bedachung nach Maß

Für die maßgeschneiderte Bedachung kann das passende Material im Internet ausgewählt und die erforderliche Menge mit wenigen Mausklicks berechnet werden. Dies ist mit dem praktischen Dach-Online-Konfigurator auf gutta.com möglich. Hierfür werden einfach die Maße des Dachs, das erneuert werden soll, eingegeben. Dabei sollte die Dachneigung beachtet werden. Im Anschluss gibt der Konfigurator die Höhe des Materialbedarfs direkt an. Der Heimwerker kann mit diesen zuverlässigen Angaben das benötigte Material selbst im Baumarkt beschaffen. Allerdings sollte beim Einkauf auch an das notwendige Befestigungszubehör und das geeignete Werkzeug zum Zuschneiden und Befestigen der Dachmaterialien gedacht werden.

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