Schutz vor Krankheitskeimen im Gebäude

(mpt-14/48628a). Die Medizin ist zwar heutzutage weit entwickelt, doch Krankheitskeime wie der weit verbreitete MRSA-Keim können häufig nur schwierig behandelt werden, da er gegen verschiedene Antibiotika resistent ist. Dies gilt auch für Viren, welche für Grippewellen verantwortlich sind. Bei etwa 70 Keimen werden die Resistenzen bereits beobachtet. Gerade in Krankenhäusern sind Keime ein großes Risiko. Die ökonomischen Folgen durch Klinikinfektionen werden auf etwa 5,5 Milliarden Euro jährlich geschätzt.

Gegen Keime vorbeugen

Infektionen werden oft über von vielen Menschen benutzte Berührungsflächen verursacht, beispielsweise Tür- und Möbelgriffe, Lichtschalter, Treppengeländer, Tastaturen von Rechnern oder in einer Klinik auch Krankenbetten. Zum Vermeiden der Infektionen über Berührungskontakte werden Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen oder Desinfizieren empfohlen. Doch mittlerweile nutzen die Gesundheitsinstitutionen auch metallische Kupferlegierungen für viel frequentierte Oberflächen und Bauteile, da klinische Studien gezeigt haben, dass Kupfer Eigenschaften besitzt, die stark keimreduzierend sein können.

Keimreduzierende Wirkung von Kupfer

Es wurde unter anderem nachgewiesen, dass auf einer Kupferoberfläche bereits innerhalb von zwei Stunden etwa 99,9 Prozent der Keime absterben. Auf der Webseite antimicrobialcopper.com können weitere Informationen zum Thema nachgelesen werden. Bei Viren, die eine Grippe auslösen, wurde ebenso eine deutliche Reduzierung der Keime auf Kupferoberflächen festgestellt. In Ländern wie Brasilien oder Griechenland beispielsweise wird der Effekt von Kupferoberflächen in Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen bereits genutzt. Schon in naher Zukunft könnten nach der Einschätzung von Experten auch in öffentlichen Bereichen, Verkehrsmitteln oder anderen Orten, wo viele unterschiedliche Menschen miteinander in Berührung kommen, die entsprechenden Ausstattungen aus Kupfer verwendet werden.

Scroll to Top