Schutz für den Fall der Fälle

(djd). Viele junge Familien mit kleinen Kindern müssen rechnen, damit das Geld bis zum Monatsletzten reicht. Doch bei aller Sparsamkeit wünschen sie sich auch Sicherheit – und stehen schnell vor der Frage, welche Versicherungen zwingend notwendig sind und auf welche man erst einmal verzichten kann. „Vor allem sollten die Risiken abgesichert werden, deren Folgen die wirtschaftliche Existenz der Familie grundlegend bedrohen können“, rät Jürgen Hansemann von der Nürnberger Versicherungsgruppe, „und dazu zählt vor allem der Tod eines Elternteils.“

Vor dem finanziellen Risiko schützen

Auch wenn junge Eltern an dieses Risiko nur ungern denken, so sollten sie sich und vor allem ihre Kinder gegen die finanziellen Folgen mit einer Risikolebensversicherung absichern. Denn stirbt das Elternteil, das für den finanziellen Unterhalt der Familie hauptsächlich zuständig war, können die Hinterbliebenen ohne staatliche Unterstützung oft nicht auskommen. Gravierende finanzielle Auswirkungen hat aber auch der Verlust des Elternteils, der die überwiegende Verantwortung für die Familienarbeit übernommen hat. Seine Arbeitskraft muss ersetzt werden, um die Versorgung der Kinder sicherzustellen. Wer nicht auf Großeltern oder andere Verwandte zurückgreifen kann, muss für professionellen Ersatz sorgen. Und das reißt schnell ein tiefes Loch ins Familienbudget.

Viel Schutz für kleines Geld

Eine Risikolebensversicherung kann bereits für wenig Geld abgeschlossen werden. Das gilt auch für die private Haftpflichtversicherung, die jeder Bürger haben sollte. Sie tritt ein, wenn man für einen Schaden verantwortlich ist, den man anderen durch Unachtsamkeit zugefügt hat. Eltern sollten darauf achten, dass auch Schäden, die durch deliktunfähige Kinder entstehen, zumindest in bestimmten Grenzen abgesichert sind. Eine Haftpflicht hat für Familien den Vorteil, dass volljährige, ledige Kinder, die im Haushalt leben, auch nach der Ausbildung im Regelfall erst einmal weiter mitversichert sind.

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