Schüler, Lehrer und Wissenschaftler forschen für die Welt von morgen

Bis zum 30. November können sich Wissenschaftler und Lehrer mit einer gemeinsamen Projektidee zum Thema Nachhaltigkeit für das Förderprogramm „Our Common Future“ der Robert Bosch Stiftung bewerben. Im Projekt sollen Schüler, Lehrer und Wissenschaftler ein Forschungsthema bearbeiten, das nachhaltige Antworten auf Alltagsfragen zu beispielsweise Ernährung, Recycling und Mode gibt. Überzeugende Projektideen werden bis zu drei Jahre lang finanziell unterstützt. Die Projektteilnehmer werden außerdem zu einem alle zwei Jahre stattfindenden bundesweiten Kongress eingeladen. Im ersten Bewerbungsschritt genügt eine formlose Projektskizze.

Im Rahmen des Programms „Our Common Future“ werden Jugendliche direkt am Forschungsprozess beteiligt. Durch die eigene Forschung entdecken sie, wie Wissenschaft zur Lösung globaler Probleme beitragen kann und lernen Handlungsoptionen für eine nachhaltigere Lebensweise kennen. Wissenschaftler haben die Möglichkeit, ihre Forschung an Jugendliche zu vermitteln und durch die Zusammenarbeit neue Perspektiven auf ihr Thema zu gewinnen.

Derzeit erforschen Schüler gemeinsam mit der Hochschule Reutlingen, welchen Einfluss Musikvideos und so genannte Influencer auf das Konsumverhalten ihrer Altersgenossen haben. In München untersuchen Nachwuchsforscher, wie Seltene Erden umweltfreundlich aus Alltagsgegenständen recycelt werden können, und in Bremen widmet man sich dem ressourcenschonenden Pflanzenanbau.

Grundvoraussetzung für eine Förderung im Programm „Our Common Future“ ist die Teilnahme mindestens einer weiterführenden Schule. Idealerweise wird das Forschungsprojekt begleitet von zwei Lehrern unterschiedlicher Fachrichtungen sowie von zwei Wissenschaftlern, die zum Thema Nachhaltigkeit forschen. Komponenten im Verlauf des Projekts können Projekttage, Sommerschulen, Exkursionen mit Wissenschaftlern und Workshops sein.

Weitere Informationen unter
http://www.bosch-stiftung.de/ourcommonfuture

Über die Robert Bosch Stiftung
Die Robert Bosch Stiftung GmbH gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. In ihrer gemeinnützigen Arbeit greift sie gesellschaftliche Themen frühzeitig auf und erarbeitet exemplarische Lösungen. Dazu entwickelt sie eigene Projekte und führt sie durch. Außerdem fördert sie Initiativen Dritter, die zu ihren Zielen passen.

Die Robert Bosch Stiftung ist auf den Gebieten Gesundheit, Wissenschaft, Gesellschaft, Bildung und Völkerverständigung tätig.

Die Robert Bosch Stiftung bekennt sich zu den Werten und dem Vorbild ihres Stifters, Robert Bosch, und setzt dessen philanthropisches Wirken fort. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung verfügt sie in ihren Fördergebieten über ein breites Wissen, die Qualifikation zur Entwicklung von Lösungen und ein umfangreiches Netzwerk von Partnern, Experten und Praktikern.

Die Robert Bosch Stiftung ist alleinige Trägerin des Robert–Bosch-Krankenhauses und der zugehörigen Forschungsinstitute in Stuttgart, Institut für Geschichte der Medizin (IGM) und Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie (IKP), sowie des International Alumni Center (iac) in Berlin. Sie ist Gesellschafterin des UWC Robert Bosch Colleges in Freiburg und der Deutschen Schulakademie in Berlin. Die Robert Bosch Stiftung hält rund 92 Prozent der Geschäftsanteile an der Robert Bosch GmbH und finanziert sich aus den Dividenden, die sie aus dieser Beteiligung erhält. Seit ihrer Gründung 1964 hat die Robert Bosch Stiftung rund 1,8 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit ausgegeben. http://www.bosch-stiftung.de

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