Schritt für Schritt zur inneren Ruhe

(djd). Spätestens seit Hape Kerkelings Reisebericht „Ich bin dann mal weg“ erfreuen sich spirituell motivierte Mehrtages-Wanderungen wieder großer Beliebtheit. Neben der spanischen Hauptroute der Jakobspilger gibt es in Europa ein weitverzweigtes Netz an Wegen, die nach Santiago de Compostela führen. Auch in Süddeutschland und Österreich können sich Wanderer auf die Spuren des Apostels und damit auch oft auf eine ganz persönliche Sinnsuche begeben. Reizvolle Routen, wie der Münchner Jakobsweg und der Salzburger Jakobsweg, führen durch abwechslungsreiche Voralpenlandschaften und vorbei an bedeutenden religiösen Zentren wie Wallfahrtskirchen und Klöster.

Zwiebeltürme und Märchenschlösser

Die achttägige Wanderreise auf dem Münchner Jakobsweg, wie sie etwa der Wanderspezialist Eurohike anbietet, startet in der bayerischen Landeshauptstadt und endet in Füssen. Auf vier- bis fünfeinhalbstündigen Tagesetappen geht es durch eine hügelige Fluss- und Seenlandschaft, aus der immer wieder die typischen Zwiebelturmkirchen emporragen. Kloster Schäftlarn an der Isar, der „Heilige Berg“ von Andechs oberhalb des Ammersees, das Rokokojuwel Wieskirche bei Steingaden, sowie die Märchenschlösser König Ludwigs II. liegen auf dem Weg. Unter http://www.eurohike.at gibt es weitere Informationen und Termine zu Wanderreisen in ganz Europa. Im Preis inbegriffen sind neben den Übernachtungen mit Frühstück auch immer Gepäcktransport, ausgearbeitete Wegbeschreibungen und Transfers. So können die Wanderer unbeschwert Natur und Kultur genießen, sowie Schritt für Schritt zur inneren Ruhe gelangen.

Zwischen Salzburg, Bayern und Tirol

Auch der Salzburger Jakobsweg punktet mit landschaftlichen Schönheiten und eindrucksvollen Plätzen, die zur inneren Einkehr einladen. Die Wanderreise beginnt im Salzburger Seenland und führt über die Mozartstadt Salzburg in den bayerischen Rupertiwinkel. In Bad Reichenhall können müde Wanderer ihre Muskeln auch in der modernen Therme entspannen. Am Ufer der wild-romantischen Saalach geht es immer tiefer hinein in die Bergwelten der Loferer Steinberge und weiter bis nach St. Johann in Tirol. Gut zu wissen: Gewandert wird auf gut ausgebauten Wegen oder Forststraßen ohne größere Höhenunterschiede. Die zwei längeren (bis zu sechseinhalbstündigen) Etappen können auf Wunsch per Bus verkürzt werden.

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