Schonende Verfahren der Plastischen Chirurgie

Nur ein Drittel der Deutschen lehnt eine Schönheitsoperation am eigenen Körper ab, für zwei Drittel wäre ein ästhetischer Eingriff denkbar. Dies zeigt eine repräsentative Studie, die im März 2010 im Auftrag der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) durchgeführt wurde. Bei der Frage nach der Motivation für einen solchen Eingriff gaben die Befragten vor allem an, damit das eigene Selbstwertgefühl steigern zu wollen. Die breite Akzeptanz von Schönheitsoperationen in der Bevölkerung spiegelt sich auch in den Bemühungen der Medizin wider, die Eingriffe, z.B. durch die Verwendung körpereigenen Gewebes, möglichst schonend zu gestalten.

In diesem Sinne tauschen sich vom 3. bis 5. Juni 2010 unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Norbert Pallua, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie des Universitätsklinikums Aachen circa 300 Mediziner aus ganz Europa über den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und über neueste Techniken auf dem Gebiet der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie aus. Für ein thematisch breites und vor allem international ausgerichtetes wissenschaftliches Programm sorgen die von Prof. Pallua als Präsidenten der European Association of Societies of Aesthetic and Plastic Surgery (EASAPS) eingeladenen Spezialisten aus aller Welt. Der Kongress findet als X. Frühjahrsakademie der VDÄPC in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) und der EASAPS statt.
Hauptthema des Kongresses ist die Eigenfetttransplantation. Hier wird körpereigenes Fettgewebe verwendet, um mit diesem anstelle von körperfremden Materialien den Effekt der Aufpolsterung zu erreichen. Im Gesicht können so z. B. Falten ausgeglichen werden. Von Vorteil ist bei der Eigenfetttransplantation gegenüber körperfremden Materialien, dass es sich hierbei nicht um einen Filler zur Unterpolsterung von Falten handelt, sondern dass das transplantierte Eigenfett zusätzlich noch biologisch aktiv ist. So wird die Durchblutung der Haut über neu entstandene Gefäßkapillaren verbessert, was durch einen rosigen Teint in Erscheinung tritt. Zusätzlich führen die im Fettgewebe vorhandenen Stammzellen durch vermehrte körpereigene Kollagenproduktion zu einer deutlichen Verbesserung der Hautqualität.

Pressevertreter sind herzlich zur Berichterstattung und zum Besuch des Kongresses eingeladen. Auf Wunsch steht Ihnen gern als Gesprächspartner für Interviews der Kongresspräsident Prof. Pallua zur Verfügung.
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(idw, 05/2010)

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