Schönheitsvitamin als Mangelware

(djd). Der Wechsel von überheizter Raumluft zu kalter Außenluft belastet im Winter nicht nur die Schleimhäute der Atemwege – auch Hände, Nägel und Haare können spröde und rissig werden. Wer dann noch häufig Hände wäscht, weicht die Haut auf, die in Seife enthaltenen Tenside bringen den Säureschutzmantel der Haut aus dem Gleichgewicht. Es können schmerzhafte Hautrisse entstehen, die nicht leicht wieder zuheilen.

Reichhaltige Handcremes, die tagsüber oder auch über Nacht aufgetragen werden, können Linderung bringen. Doch in vielen Fällen genügt eine alleinige Pflege von außen nicht. Denn für ihre Regeneration benötigt die Haut spezielle Wirkstoffe von innen. So empfiehlt die Frankfurter Ernährungsmedizinerin Dr. Stephanie Grabhorn gerade in den Wintermonaten eine Kur mit dem Hautvitamin Biotin: „Die üblichen Dosierungen bewegen sich von 2,5 bis 10 Milligramm pro Tag. Ich empfehle zur Therapie und Prophylaxe eine Kur mit fünf Milligramm Biotin täglich. Man sollte bei der Zufuhr dieses sehr gut verträglichen Vitamins vor allem auf die Qualität achten und auf standardisierte Präparate aus der Apotheke wie etwa ‚Biotin Impuls‘ (rezeptfrei) zurückgreifen.“ Ein Biotinmangel kann laut der Expertin unter anderem nach einer Antibiotikatherapie entstehen, bei der als Nebenwirkung die Darmflora geschädigt oder die Darmflora durch schädliche Bakterien unterwandert wird.

Scroll to Top