Schönes Gesicht

(djd). Die Gestaltung der Hausfassade ist entscheidend für den ersten Eindruck und die optische Ausstrahlung einer Immobilie. Bereits im alten Rom ließ das Gesicht eines Hauses Rückschlüsse auf den gesellschaftlichen Status des Besitzers zu. In der Renaissance wiederum erreichte die prunkvolle Fassadengestaltung einen neuen Höhepunkt. Auch heute wollen viele Hausbesitzer die individuelle Architektur des Eigenheims durch die Fassadengestaltung nachhaltig unterstreichen.

Diffusionsoffene Putzstruktur

Dem persönlichen Geschmack sind bei der Gestaltung fast keine Grenzen gesetzt. Ob mit Farben und Strukturen, Materialien oder Dekoren: Der Schutzmantel eines Hauses prägt das Äußere eines Gebäudes, sollte aber auch funktionellen Ansprüchen genügen und langlebig, pflegeleicht sowie witterungsbeständig sein. Sehr beliebt sind beispielsweise pastöse, organisch gebundene Oberputze. Sie sind nicht nur sehr flexibel in der Gestaltung, sondern verfügen auch über eine gute Wasserdampfdurchlässigkeit.

Dieser bauphysikalische Vorteil hat sich in zahlreichen Labortests sowie in der langjährigen Praxis gezeigt. „Der offene Porenraum der pastösen, organisch gebundenen Oberputze ist durchlässig und erlaubt eine gute Wasserdampf-Diffusion nach außen, denn die entweichenden Wassermoleküle sind viel kleiner als der Porenraum im Putzgefüge“, weiß Dr. Hans Klein, Vorsitzender der Fachgruppe Putz und Dekor im Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie. Mehr Informationen gibt es unter http://www.putz-dekor.org nachzulesen.

Trockene Fassade

Von ihrer Gefügestruktur her können organisch gebundene Putze nicht völlig dampfdicht sein. Regentropfen jedoch, die auf die Fassade auftreffen, sind wiederum deutlich größer als die Poren des Putzes und können nicht in diesen eindringen. Damit kann die Feuchtigkeit nicht in die Fassade und den Kern des Mauerwerks gelangen. Dies sorgt für eine trockene Mauer damit und im Innern des Hauses für ein gesundes Wohlfühlklima.

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