Schnittstelle zwischen öffentlicher und privater Forschung: Sanofi – AVIESAN

Ein weiterer Vorteil dieses Vertrages besteht darin, dass jedem Preisträger ein Partner der Sanofi-Forschungsabteilung zur Seite gestellt wird, um die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Forschern der öffentlichen Forschung und den Pharmaunternehmen zu fördern.
Am 29. September 2011 fand ein Treffen zwischen den Preisträgern und ihren Partnern am Forschungs- und Entwicklungsstandort von Sanofi in Vitry-sur-Seine (Ile-de-France) statt. Diese Veranstaltung diente der ersten Kontaktaufnahme zwischen den verschiedenen Teilnehmern und der Präsentation des Programms ATIP-AVENIR. Nach diesem ersten Austausch können die akademischen Forscher nun jederzeit ihre Sanofi-Partner kontaktieren bzw. treffen, um über ihr Forschungsprojekt zu diskutieren.

Die Preisträger und ihre Projekte sind:
• Vincent Bertrand, Institut für Entwicklungsbiologie in Marseille-Luminy – regenerative Medizin
Ziel: Besseres Verständnis der embryonalen Entwicklung des Zentralnervensystems; Untersuchung am Tiermodell Caenorhabditis elegans.
• Matteo Bonazzi, Zentrum zur Erforschung von Krankheitserregern und für Gesundheitsbiotechnologie (CPBS) in Montpellier – Infektionsforschung
Ziel: Identifizierung der größtmöglichen Anzahl an Virulenzfaktoren für die Bakterie Coxiella burnetii (Erreger des Q-Fiebers (Zoonose) und aufgrund ihres hohen Infektionscharakters auch als Kandidatenstoff für bioterroristische Angriffe bekannt).
• Céline Colnot, Inserm Einheit 781, Necker Kinderkrankenhaus, Fakultät für Medizin der Paris-Descartes Universität – regenerative Medizin
Ziel: Entschlüsselung der Rekrutierungsmechanismen bei Knochenstammzellen für ein besseres Verständnis ihrer Funktion bei der Reparatur und ihrer Schwäche bei Patienten, die unter einer verzögerten Reparatur leiden.
• Virginie Molle, CNRS/UMR 5235, Universität für Wissenschaft und Technologie des Languedoc (DIMNP) in Montpellier – Infektionsforschung
Ziel: Untersuchung der physiologischen Konsequenzen der Phosphorylierungsreaktionen auf die Wandbiosynthese und die Virulenz der M. tuberculosis und S. coelicolor.
• Izabela Sumara, CNRS/UMR 7104, Institut für Genetik, Molekular- und Zellbiologie (IGBMC) in Straßburg – regenerative Medizin
Ziel: Definition der genauen molekularen Mechanismen, die die mitotische Zellteilung regulieren und eventuell für die genetische Instabilität und die Tumorigenese verantwortlich sind.

[1] ATIP (Action Thématique et Incitative sur Programme): Thematisches Förderprogramm.
Weitere Informationen zu diesem Programm finden Sie unter (auf Englisch):

Kontakte:
– Marion Menut – Sanofi – Tel.: +33 1 57 63 25 14
– Priscille Rivière – Aviesan – Tel. : 01 44 23 60 97

Quelle: Pressemitteilung des Inserm – 29.09.11 –

Redakteurin: Claire Cécillon, claire.cecillon@diplomatie.gouv.fr

Scroll to Top