Schneespaß – aber sicher

(djd). Ob Abfahrtski, Langlauf oder Snowboarden – bei jeder Wintersportart sollten einige Grundregeln beachtet werden. Aufwärmübungen vor dem Start sind ebenso wichtig wie die richtige Schutzausrüstung. Hierzu gehört eine funktionale Kleidung, die gegen Nässe schützt und atmungsaktiv ist. Außerdem tragen rund 75 Prozent der Alpin-Skisportler mittlerweile einen Helm – und das ist auch gut so. Denn er bewahrt bei einem Sturz oder einer Kollision vor schweren Kopfverletzungen. Nach Aussagen der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) werden beim Wintersport an erster Stelle Knie- und an zweiter Stelle Schulter- und Oberarmverletzungen registriert. Die Gefahr einer andauernden Schädigung ist gerade bei diesen Verletzungsarten hoch.

Wichtige Versicherungen für Wintersportler

Leistungen aus einer privaten Unfall- oder Berufsunfähigkeitsversicherung können dazu beitragen, dass der vom Unfall Betroffene auch nach seiner Rückkehr in den Alltag seinen Lebensstandard halten kann. Bei unfallbedingten Kopfverletzungen zahlt beispielsweise der Versicherer HDI in der Unfallversicherung eine erhöhte Invaliditätsleistung, wenn zum Unfallzeitpunkt ein Helm getragen wurde.

„Wenn andere Personen auf der Piste durch eigenes Fehlverhalten verletzt werden – etwa, weil man sich bei der Wahl der Fahrspur verschätzt hat und mit dem Vordermann kollidiert – kann dies neben der emotionalen Belastung auch hohe Schadenersatzforderungen zur Folge haben“, berichtet Frank Manekeller, Schadenleiter bei HDI. So muss der Verursacher beispielsweise bei einer fahrlässigen Verletzung der Verhaltensregeln für Skifahrer, Snowboarder und Langläufer, die der Internationale Skiverband aufgestellt hat, für den angerichteten Schaden geradestehen. Eine Privat-Haftpflichtversicherung tritt in solchen Fällen ein und schützt vor hohen Ansprüchen, die aus Personenschäden resultieren können. Ein unverzichtbarer Versicherungsschutz, der bereits für deutlich unter 100 Euro im Jahr zu haben ist.

Rodeln liegt im Trend

Ob es an der von Stefan Raab erfundenen „Wok-WM“ oder noch immer am legendären „Hackl-Schorsch“ liegt: Nach Angaben des Statistikportals „Statista“ interessiert sich fast jeder vierte Deutsche für den Rodelsport. Im Gegensatz zum eher moderat betriebenen Schlittenfahren ist das aktiv betriebene Rodeln ein Hochgeschwindigkeitssport, der über einige Hundert Höhenmeter nach ein- oder mehrstündigen Aufstiegen betrieben wird. Zur Ausrüstung sollten beim Kufensport ein Helm und geeignetes festes Schuhwerk gehören, damit gezielt abgebremst werden kann. Immerhin kann ein Rodler eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern erreichen.

Unfallgefahr besteht häufig auf Streckenabschnitten mit harter oder gefrorener Schneedecke, die ein Abbremsen erschwert. „Wenn sich in einer solchen Situation Personen oder Hindernisse wie Mauern oder Bäume im Weg befinden, ist ein Unfall quasi vorprogrammiert“, gibt Frank Manekeller zu bedenken. „Zumindest die finanziellen Folgen einer solchen Kollision können durch den vorherigen Abschluss einer privaten Unfall-, Berufsunfähigkeits- und Privat-Haftpflichtversicherung abgefangen werden.“

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