Schmerzen lindern, Freu(n)de gewinnen

(djd). Viele Menschen leiden unter Arthrose, die nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch die Mobilität stark einschränken kann. Verschiedene bekannte Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsarmut, höheres Alter, weibliches Geschlecht und Unfälle können oft ein zusätzliches, noch schnelleres Voranschreiten der Abnutzungserscheinungen an den Gelenken begünstigen. Besonders stark leiden Patienten, wenn ein ausgeprägter, entzündlicher Anteil an der Erkrankung zusätzliche Pein und Behinderung verursacht.

Zusammen geht’s oft leichter

Nicht nur bei beginnender Arthrose empfehlen Sportmediziner regelmäßige Bewegung mit niedriger Belastung. Besonders geeignet scheinen hier das immer mehr in Mode kommende Nordic Walking, ausgedehnte Spaziergänge, Radfahren und Schwimmen. Durch regelmäßige sportliche Betätigung werden die Gelenke wieder besser geschmiert, außerdem die stützende Muskulatur gekräftigt und trainiert. Ortsnahe Sportvereine bieten hier meist entsprechende Kurse und Termine zu günstigen Preisen an. Aber auch im Internet können zum Beispiel unter http://www.stark-gegen-schmerz.de Tipps und Anleitungen eingesehen und heruntergeladen werden. So kann bei gemeinsamer Bewegung die frühere Lebensqualität erhalten oder gar gesteigert werden. Schöner Nebeneffekt: Alte und neue Bekanntschaften können gepflegt und geschlossen werden.

Unterstützende Behandlung

Damit die guten Vorsätze auch langfristig umgesetzt werden können, ist bei einigen stärker betroffenen Patienten eine begleitende Therapie mit schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten sinnvoll und notwendig. Um sowohl Schmerzen als auch den Entzündungsreiz zu reduzieren, werden nach den Erfahrungen von Professor Dr. med. Klaus Krüger bislang oft sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika als Standardtherapie eingesetzt. „Dazu gehören auch die Coxibe, die in der Regel bei gleicher Wirksamkeit weniger magenbelastend sind als die traditionellen NSAR“, so der Münchner Rheumatologe. Eine individuell angepasste, möglichst niedrige Dosierung könne zusätzlich positiv auf die Verträglichkeit wirken.

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