Schmeckt’s? „Herrenhausen Late“ wirft einen Blick in die Töpfe der Lebensmittelproduzenten

Die Premiere von „Herrenhausen Late – Alles über Krimiserien“ im Juli war furios: Kurz nach Öffnung des Einlasses füllten über 300 Gäste den Festsaal im Schloss Herrenhausen. Die zweite Ausgabe widmet sich nun einem delikaten Thema: Lebensmittelspezialisten setzen heute viel Kreativität und Erfindungsgeist ein, um natürliche Grundstoffe zu modifizieren. Das Ergebnis: Erfrischungsgetränke mit wertvollen Fettsäuren, Erdbeerjoghurt ohne den Einsatz teurer Erdbeeren oder Tiefkühlpizza mit Käseimitat. Viele dieser Lebensmittel werden aus künstlichen Ingredienzien quasi konstruiert, damit sie schmecken und aussehen, wie die Zielgruppen sie sich angeblich wünschen – „Design Food“ ist das Stichwort: Das Essen soll nicht dick machen, wenig Zucker, noch weniger Fett und möglichst kein Salz enthalten. Im besten Fall soll es sogar vor Krankheiten schützen! Doch wie salze ich ohne Salz? Und wie können Food-Designer Lebensmittel „gesund“ machen? Mit praktischen Demonstrationen veranschaulichen Prof. Dr. Thomas Scheper, Dr. Sascha Beutel und Dr. Iliyana Pepelanova vom Institut für Technische Chemie der Leibniz Universität Hannover, was Design Food ist, wozu es nützt und wie viel Chemie darin steckt. Den Rahmen bei „Herrenhausen Late“ bildet eine entspannte Lounge-Atmosphäre mit Live-DJ, Sitzecken und Freigetränken an der Bar.

„Design Food: Über Geschmack lässt sich streiten“

Mittwoch, 28. August 2013, 20.30 Uhr
Festsaal, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Kapazitäten sind begrenzt, Einlass beginnt um 20.00 Uhr. Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf die Veranstaltung hin!

Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, eine formlose Anmeldung wird erbeten unter .

Hintergrund Herrenhausen Late:

„Herrenhausen Late – ScienceMusicFriends“ wendet sich an ein junges, wissenschaftlich interessiertes Publikum im studentischen Alter – aber keineswegs nur an Studierende. Es gibt keine Katheder-Vorlesung, keine abstrakte Forschung, sondern originelle Wissenschaftsthemen, die von kompetenten Expertinnen und Experten aus einer unterhaltsamen Perspektive beleuchtet werden. Einmischungen der Zuhörer sind ausdrücklich erwünscht! Im Zentrum von „Herrenhausen Late“ stehen Forschungsthemen und Forscher(innen) von den Universitäten und Hochschulen in der Landeshauptstadt und der Region Hannover. Die VolkswagenStiftung kooperiert mit der Leibniz Universität und der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

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