Schluss mit Schleppen

(djd). Nach Angaben des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF) werden in Deutschland pro Kopf und Jahr rund 37 Liter Fruchtsaft getrunken. Da kommt für eine vierköpfige Familie einiges an Flaschen und Tetrapaks zusammen, die mühsam nach Hause getragen werden müssen. Mit Wasser verdünnte Frucht- oder Getränkesirupe sind für echte Saftfreunde keine Alternative. Sie enthalten zumeist viel zu viel Zucker, häufig auch Farb- und Aromastoffe, und schmecken am Ende doch nicht wie richtiger Fruchtsaft.

Schnell und unkompliziert zubereitet

„90 Prozent der handelsüblichen Fruchtsäfte werden aus Konzentraten hergestellt, denen beim Abfüller lediglich Wasser hinzugefügt wird“, erklärt Rafael Kugel, Vorstandsvorsitzender der RatioDrink AG, die industrielle Saftproduktion. „Diesen Schritt in der Saftherstellung haben wir übersprungen und bieten dem Verbraucher stattdessen reine Fruchtsaftkonzentrate in Bio- oder rückstandskontrollierter Qualität zum Selbermischen an.“ Das flüssige Konzentrat wird einfach in ein Glas gegeben und mit Wasser aufgefüllt. So entsteht im Handumdrehen ein Fruchtsaft, der anderen Säften in nichts nachsteht. Drei Liter Konzentrat entsprechen bis zu 24 Litern Saft. Das spart nicht nur das Schleppen beim Einkauf, sondern auch den Aufwand beim Entsorgen der leeren Verpackungen. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich sehen lassen: Ein Liter fertiger klarer Apfelsaft kostet nur rund 68 Cent. Die DLG-prämierten Saftkonzentrate können im Internet unter http://www.ratiodrink.de bestellt werden und kommen wenige Tage später per Post ins Haus. Sollte der Saft einmal nicht schmecken, erstattet der Hersteller nach der Rücksendung des Konzentrats den vollen Preis.

270 Äpfel in einer Box

Ob Apfel, Orange, Kirsche, Himbeere oder Johannisbeere, bei der Produktion der Konzentrate wird den frisch gepressten Säften unter Vakuumbedingungen bei niedrigen Temperaturen das Wasser schonend entzogen. Für drei Liter Apfelsaftkonzentrat werden beispielsweise 270 sonnengereifte Äpfel aus deutschen Anbaugebieten gepresst. Konservierungsstoffe sind nicht notwendig, denn das „bag-in-box”- Prinzip lässt beim Öffnen des Zapfhahns keine Luft in die Packung. Die Flüssigkeit kann nicht mit Sauerstoff in Berührung kommen, so dass die angebrochene Packung auch ungekühlt bis zu sechs Wochen haltbar ist.

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