Schluss mit Juckreiz und Unbehagen

(djd). Das Thema ist so unangenehm wie die Beschwerden selbst: Frauen wollen nicht darüber sprechen, wenn ihr Intimbereich juckt, brennt oder einen fischartigen Geruch aufweist. Doch auch wenn diese Symptome meist Anzeichen einer ungefährlichen Scheideninfektion sind, sollte eine Behandlung zügig erfolgen, um Folgeerkrankungen zu vermeiden und den Leidensdruck schnell zu reduzieren. Auf der Internetseite www.scheidenpilz.com gibt ein Selbsttest Hinweise darauf, ob die Beschwerden durch Bakterien oder durch Pilze verursacht sind.

Hygiene in Maßen

Von einer bakteriellen Vaginose, so der Fachausdruck für die Besiedelung der Scheidenregion mit den falschen Bakterien, sind Schätzungen zufolge fünf bis zehn Prozent aller Frauen regelmäßig betroffen. Der prägnante Geruch entsteht durch den Abbau von Eiweißstoffen, hat also mit mangelnder Hygiene nichts zu tun. Im Gegenteil: Eher sind Intimsprays und Scheidenspülungen schuld daran, wenn die Vaginalflora aus dem Gleichgewicht gerät. Gefährdende Faktoren sind zudem hormonelle Schwankungen, ein geschwächtes Immunsystem oder Stoffwechselerkrankungen. Auch das Tragen synthetischer und enger Unterwäsche vor allem beim Sport kann die Scheidenflora stören und das Infektionsrisiko erhöhen.

Milchsäure stärkt und beugt vor

Jede Frau kann selbst dazu beitragen, dass sich der pH-Wert im Intimbereich und damit der Gesundheitszustand der sensiblen Zone schnell wieder normalisiert. Geeignet dafür sind Milchsäurebakterien (Laktobazillen), die das von Natur aus saure Milieu in der Scheide unterstützen. Eine Milchsäurekur in Form eines Gels über sieben Tage (zum Beispiel KadeFungin Milchsäurekur, rezeptfrei in Apotheken) empfiehlt sich nach erfolgreicher Behandlung zur Regeneration, kann aber auch vorbeugend für eine gesunde Scheidenflora eingesetzt werden.

Scroll to Top